Viertelfinale ist Anreiz

KSV Hessen Kassel will mit Sieg in Neu-Isenburg nächste Pokalrunde erreichen

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So hätte sie es gern: Frederic Brill und Sebastian Schmeer (von rechts) bejubeln mit ihren Teamkameraden einen Treffer des KSV. 

Kassel. Gegen die Wiederholung ihres 2:0-Erfolgs im Punktspiel im August hätten die KSV-Fußballer nichts einzuwenden. Heute (19 Uhr) treten sie im Achtelfinale des Hessenpokals abermals bei den Südhessen an.

Die Voraussetzungen für die Löwen scheinen auf den ersten Blick wenig verheißungsvoll. „Laut DFB-Netz ist Brian Schwechel nach seiner Roten Karte in Alzenau auch im Pokal gesperrt“, sagt Tobias Cramer. Der KSV-Trainer muss zudem auf die verletzten oder beruflich verhinderten Sergej Evljushkin, Maik Baumgarten und Nael Najjar verzichten. Ob Kapitän Frederic Brill wieder an Bord sein kann, wird sich kurzfristig entscheiden. Immerhin steht Tim Brandner wieder bereit und könnte für Najjar hinten links in der Viererkette auflaufen.

Trotz der schwierigen personellen Situation ist Cramer zuversichtlich, „dass wir das mit denen, die wir haben, schon ganz gut auf den Platz bekommen“. Zumal, erklärt der Trainer weiter, „das Weiterkommen auch für den Verein sehr wichtig wäre“.

Also wollen es die Löwen irgendwie hinbekommen, die Hürde Neu-Isenburg ein zweites Mal zu nehmen. Wobei es sicher nicht einfacher wird für die Gäste als beim 2:0-Punktspielsieg. Und zwar nicht nur deshalb, weil die Spielvereinigung in Carlos McCrary über einen pfeilschnellen, gefährlichen Angreifer verfügt.

„Neu-Isenburg hat seine Abwehr gefestigt und kassiert nicht mehr so viele Gegentore wie zuvor. Sie werden wieder tief stehen, und wir kommen wohl über Ballbesitzfußball“, vermutet Cramer. Worauf es dabei für seine Elf besonders ankommt: „Anders als im August müssen wir unsere Tormöglichkeiten effizient nutzen.“

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