KSV Hessen muss vor dem Pokalschlager gegen Offenbach am Freitag noch gegen Nürnberg II ran

Zwischen Pokal und Liga-Alltag: Löwen wollen den Spagat meistern

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Gibt es Grund zum Jubeln? Patrick Wolf, hier rechts beim Spiel gegen Hoffenheim, und der KSV hoffen auf zwei Heimspiel-Siege.

Kassel. Erst die Pflicht, dann die Kür: Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel steht kurz vor dem wichtigsten Spiel der Saison, muss vorher aber den Spagat zwischen Pokalhöhepunkt und Liga-Alltag meistern.

Am kommenden Dienstag geht es für die Löwen darum, im Halbfinale des Hessenpokals gegen den Drittligisten Kickers Offenbach (18.30 Uhr, Auestadion) der Saison wenigstens noch eine versöhnliche Seite abzuringen. Zuvor aber sind die Kasseler am Freitag Gastgeber für die zweite Mannschaft des 1. FC Nürnberg (19 Uhr).

Kann er gelingen, dieser Spagat? Ist bei den Löwen überhaupt noch Konzentration da für die Liga-Schlussphase? „Natürlich“, sagt Verteidiger Patrick Wolf, „es mag sich zwar dumm anhören, aber noch immer gilt: Wir wollen und müssen einiges gutmachen. Vor allem im eigenen Stadion.“ Noch immer ärgert sich Wolf über die bittere Niederlage in Stuttgart, auch wenn die Leistung beim 1:2 gegen den Spitzenreiter Mut macht. „Aber irgendwie spiegelt das die Situation in der gesamten Saison und im Verein: Wir haben einfach kein Glück“, so Wolf, der noch einen weiteren wichtigen Grund für eine engagierte Leistung gegen den Club am Freitag nennt: „Wenn uns da ein Sieg gelingt, dann können wir mit wesentlich breiterer Brust in das Spiel gegen Offenbach gehen.“

Ein Spiel, das mittlerweile fast schon Pokaltradition ist. Im Mai 2010 wurden die Löwen von den Kickers im Finale beim 1:2 gestoppt, letztes Jahr gelang beim 2:1 im Halbfinale die Revanche. Kein Wunder also, dass die Pokalpartie endlich wieder die Löwen-Anhänger mobilisiert. „Der Vorverkauf läuft ordentlich, natürlich viel besser als in der Meisterschaft“, sagt KSV-Pressesprecher Torsten Pfennig. Die Löwen glauben mittlerweile, einen ähnlichen Besuch wie im April des letzten Jahres erreichen zu können. Damals kamen 4500 Zuschauer.

Trikot-Aktion

Von 18 bis 20 Uhr gibt es heute im Fanshop in der Frankfurter Straße 131 eine Trikot-Aktion. Das aktuelle Jersey ist für 29,98 Euro statt für 54,98 Euro erhältlich. Kindertrikots kosten 24,98 Euro. Sportdirektor Rüdiger Abramczik und Cheftrainer Uwe Wolf geben Autogramme. (frz)

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