Fußball-Regionalligist stellt Weichen für die Zukunft

KSV verlängert Verträge mit Matthias Mink und Tobias Damm

Unterschrieben Anschlussverträge: KSV-Trainer Matthias Mink (links) und Stürmer Tobias Damm. Foto: Schachtschneider

Kassel. Wichtige Personalien aus dem Lager der Löwen: Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel hat die Verträge mit Trainer Mink und mit Stürmer Damm verlängert.

Matthias Mink wird auch in der kommenden Saison Trainer des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen sein. Pünktlich vor dem kommenden Punktspiel (Sonntag, 14 Uhr, bei der Reserve des SC Freiburg) hat der KSV in einer Pressemitteilung verkündet, dass der Vertrag mit Mink (47) bis zum Sommer 2016 verlängert wird. Zudem hat der Verein den 31-Jährigen Offensivspieler Tobias Damm bis zum Sommer 2017 an sich gebunden. Hans-Jochem Weikert, der Vorstandsvorsitzende des KSV, begründet die Personalentscheidungen. „Matthias Mink hat ein Konzept, er kann eine Mannschaft aufbauen, und dafür braucht er Zeit. Davon sind wir ausgegangen, als wir ihn zu Beginn des vergangenen Jahres verpflichtet haben, und an dieser Ausgangsposition hat sich nichts verändert“, sagt Weikert.

So sieht es auch Mink selbst. „Unser Weg ist noch nicht zu Ende, wir sehen die Fortschritte und sind davon überzeugt, dass die Entwicklung dieser Mannschaft noch nicht abgeschlossen ist“, sagt der Trainer.

Für Weikert ist aber auch die zweite Personalie sehr wichtig. „Mit Tobias Damm haben wir eine Identifikationsfigur halten können. Er ist auf dem Platz ebenso wichtig wie außerhalb des Spielfeldes und stärkt zudem als Homberger den Anteil dieser Region an unserer Mannschaft“, sagt der Vorstandsvorsitzende.

Zurück zur aktuellen Lage: Natürlich hatte die gegenwärtige Trefferflaute Konsequenzen im Training. Das Offensivspiel stand im Vordergrund, und es gab so manche Spielsituation, in der höchste Konzentration beim Abschluss gefragt war. Am Sonntag in Freiburg wird es zudem wohl die eine oder andere Veränderung in der Startformation geben, aber Mink bleibt bei seiner Devise, vorab keine Details mitzuteilen. Er will dem Freiburger Trainer Iraklis Metaxas die Vorbereitung auf das Spiel nicht erleichtern.

Um die 456 Kilometer lange Busfahrt von Kassel nach Freiburg beim Spiel nicht noch zu spüren, reist der KSV-Kader bereits am Samstag an. In der Hoffnung, dass die ausgeruhten Spieler mal wieder das Tor treffen.

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