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Trainingsauftakt beim KSV Hessen: Mit neuen Gesichtern ins neue Jahr

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Von: Maximilian Bülau

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Presley Pululu verstärkt den KSV Hessen Kassel. Er kommt per Leihe von Drittligist SC Verl.
Presley Pululu verstärkt den KSV Hessen Kassel. Er kommt per Leihe von Drittligist SC Verl. © IMAGO/PaetzelPress

Das Fußballjahr geht wieder los: Regionalligist KSV Hessen Kassel startet am Samstag in die Vorbereitung. Dann sind neue und alte Bekannte dabei.

Kassel – Der KSV Hessen Kassel kehrt zurück auf den Platz. Natürlich erst einmal nur den Trainingsplatz. Und der Untergrund wird bei der ersten Einheit des Fußball-Regionalligisten im Jahr 2023 am Samstag ab 10.30 Uhr Kunstrasen sein. Die Löwen werden zwei neue Gesichter in ihren Reihen haben. Zwei, die lange aussetzen mussten, sind zurück. Manche werden dagegen nicht mehr dabei sein.

Die Neuen

Da ist natürlich Sercan Sararer. Die Verpflichtung des 33 Jahre alten Offensivmannes, der zuletzt ein halbes Jahr vereinslos war, gaben die Löwen kurz vor Weihnachten bekannt. Laut Trainer Tobias Damm ist Sararer noch auf Wohnungssuche, wird zunächst mit Frau und Kind im Hotel unterkommen.

Und dann ist da noch Presley Pululu, dessen Verpflichtung der KSV am Freitag bekanntgab. Der 20-Jährige stößt vom Drittligisten SC Verl zum KSV, ist erstmal bis Sommer ausgeliehen. Bei den Ostwestfalen kam er in der ersten Saisonhälfte auf fünf Kurzeinsätze für die erste Mannschaft und sechs Spiele (ein Tor) für die zweite. Pululu ist einer für die linke offensive Außenbahn und besitzt die Staatsbürgerschaften von Frankreich und Angola. In der Jugend wurde er wie Daniele Vesco vor allem beim FC Basel ausgebildet.

„Unser Spiel läuft zu oft über eine Seite. Um unsere Offensivbemühungen zu unterstützen, stand eine Verstärkung für die linke Seite ganz oben auf unserer Prioritätenliste. Presley hat uns dabei sehr schnell mit seinen Offensivqualitäten überzeugt“, wird Ex-Spieler Ingmar Merle, der seit Sommer bei den Löwen zusammen mit den Gremien die sportlichen Planungen koordiniert, in einer Vereinsmitteilung zitiert.

Die Rückkehrer

Mit der Mannschaft wird am Samstag auch wieder Nicolas Gröteke trainieren. Der 21 Jahre alte Torhüter hatte die ersten sechs Partien für die Löwen bestritten, ehe ihn eine erneute Meniskusverletzung zum Zuschauen zwang. Weil kurze Zeit später Vertreter Maximilian Zunker eine Rote Karte sah, verpflichteten die Verantwortlichen Marlon Sündermann nach, der bis zur Winterpause die Nummer eins war.

Zuletzt sagte Damm aber, dass die Entscheidung, wer in der zweiten Saisonhälfte Stammkeeper sein wird, noch nicht gefallen sei. In der Vorbereitung ist der Konkurrenzkampf auf der Torwartposition also eröffnet.

Tim Dierßen vom KSV Hessen Kassel könnte nach Knieverletzung bald zurückkehren.
Tim Dierßen vom KSV Hessen Kassel könnte nach Knieverletzung bald zurückkehren. © Fischer, Andreas

Derzeit noch im Individualtraining befindet sich Mittelfeldmotor Tim Dierßen. Dem 26-Jährigen will Damm keinen Druck machen. Er sagt aber auch: „Tim wird im Februar wieder mit der Mannschaft arbeiten. Ein Einsatz zum Restrundenstart ist möglich.“ Dierßen, der nach seiner Verpflichtung im Winter des vergangenen Jahres schnell eine wichtige Stütze geworden war, hatte sich im Training einen Kreuzbandriss zugezogen. Auch für ihn nicht der erste. Im April war das. Neun Monate später steht seine Rückkehr bevor.

Mit Noah Jones (Bauchmuskelzerrung) und Aram Kahraman (Sprunggelenksprobleme) fehlen wohl nur zwei Akteure bei der ersten Einheit.

Die Abgänge

Verlassen wird den KSV zunächst einmal niemand. Auch wenn Damm offen sagt: „Zum Auftakt sind alle da. Aber wir schauen mal, was der Rest vom Januar bringt. Bislang hat keiner Anstalten gemacht, dass er uns verlassen möchte. Aber es ist nicht unrealistisch, dass das noch passiert.“

Wenn der Trainer sagt, dass alle zum Auftakt da sind, dann schließt das allerdings ein Quartett nicht mehr mit ein. Leonardo Zornio, Malte Suntrup, Mate Mustapic und Lennart Rose sollen die Vorbereitung mit der zweiten Mannschaft absolvieren. „Für sie ist es wichtig, dass sie Einsatzzeit bekommen“, sagt Damm.

Von Maximilian Bülau

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