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KSV-Stürmer Marcel Fischer: „Müssen die einfachen Tore erzielen“

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Von: Pascal Spindler

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Bei ihm hat’s mit dem Toreschießen zuletzt sehr gut geklappt: Marcel Fischer (links) vom KSV Hessen Kassel traf in den vergangenen zwei Spielen je einmal. Das Foto zeigt ihn beim Spiel gegen Großaspach.
Bei ihm hat’s mit dem Toreschießen zuletzt sehr gut geklappt: Marcel Fischer (links) vom KSV Hessen Kassel traf in den vergangenen zwei Spielen je einmal. Das Foto zeigt ihn beim Spiel gegen Großaspach. © Andreas Fischer

Wichtiges Heimspiel am Osterwochenende: Der KSV Hessen Kassel empfängt heute den FK Pirmasens. Wir haben mit Stürmer Marcel Fischer gesprochen.

Kassel – Zwei Tore in den vergangenen beiden Spielen: KSV-Angreifer Marcel Fischer ist aktuell richtig gut drauf. Heute Nachmittag trifft er mit Hessen Kassel im Auestadion auf den FK Pirmasens (14 Uhr). Gegen das Schlusslicht der Fußball-Regionalliga Südwest will der 21-Jährige seinen Torlauf fortsetzen.

„Wenn ich auch gegen Pirmasens treffe, wäre das super. Aber ich mache mir da keinen Stress. Wichtig ist, dass wir kämpfen und den Sieg holen“, sagt Fischer. Ein Tor des 1,97-Meter-Hünen wäre dafür allerdings besonders wichtig. Denn: Fischer ist momentan einer der wenigen treffsicheren Spieler im KSV-Kader. „Ich weiß auch nicht, woran es liegt, dass wir zuletzt kaum Tore geschossen haben. Im Training landet ein Ball nach dem anderen im Netz. Im Spiel wollen wir es vielleicht zu schön machen. Wir müssen die einfachen Tore erzielen“, sagt er.

Coronainfektion warf den Stürmer zurück

Einfache Tore schießen –beim KSV-Mittelstürmer hat das zuletzt hervorragend geklappt. Gegen die Reserve des Bundesligisten Mainz 05 erzielte er den 2:1-Siegtreffer, eine Woche später besorgte er bei der 1:2-Niederlage bei Schott Mainz den zwischenzeitlichen Ausgleich. Fischer: „Was die Ergebnisse mit der Mannschaft angeht, könnte es natürlich besser laufen. Ich persönlich fühle mich momentan aber richtig gut.“

Doch das war nicht immer so. Vor wenigen Monaten infizierte sich Fischer mit dem Coronavirus, verpasste so fast die komplette Vorbereitung auf die Rückrunde. „Das war keine einfache Zeit. Du siehst die Jungs ackern, spielen. Und du selbst bist froh, wenn du nach der Infektion ein paar Runden drehen kannst“, erzählt der Stürmer. Die Krankheit habe ihn sehr zurückgeworfen, körperlich sei er auch heute noch nicht bei hundert Prozent. „Bis ich wieder rangekommen bin, hat es gedauert“, sagt Fischer.

Trainer Tobias Damm vertraut auf ihn

Mittlerweile ist er nicht nur rangekommen, sondern mittendrin. Fischer ist zurück auf dem Platz – und wie. Dabei sei nicht nur seine harte Arbeit Grund für den Aufschwung, auch Trainer Tobias Damm hat seinen Anteil: „Dass ich zuletzt von Anfang an spielen durfte, hat Selbstvertrauen gegeben. Das musst du als Spieler tanken, um erfolgreich zu sein. Gerade als Stürmer brauchst du das“, ist Fischer überzeugt.

Doch nicht nur die harte Arbeit und das Vertrauen des Trainers beflügeln ihn. Bis vor zwei Wochen hatte er lediglich ein Saisontor erzielt, nun zwei hintereinander. „Ich glaube, ich bin aktuell auch einfach vom Kopf her total frei“, sagt Fischer. Neben dem Fußball absolviert der junge Stürmer eine Mechatroniker-Ausbildung bei Volkswagen, hatte zuletzt Zwischenprüfungen. „Jetzt ist da etwas Druck abgefallen und ich kann mich mehr auf Fußball konzentrieren.“

Mit dem KSV Hessen geht’s heute gegen den Tabellenletzten aus Pirmasens – unterschätzt wird der Gegner aber nicht. Fischer: „Nein, das machen wir nicht. In der Regionalliga kann jeder kicken. Für uns ist wichtig, konzentriert aufzutreten. Dann bin ich sicher, liefern wir den Fans ein tolles Spiel.“

Von Pascal Spindler

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