Mutiger Auftritt - ein Kommentar zu Uwe Wolfs Forderungen

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Uwe Wolf

Er hat noch kein Punktspiel für den KSV bestritten – aber schon jetzt ist klar: Mit Uwe Wolf hat der KSV Hessen einen Trainer bekommen, der klare Worte nicht scheut. Und ebensowenig die Konfrontation.

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Mit seinen Rücktrittsforderungen an den Aufsichtsrat hat Wolf jedenfalls einiges riskiert. Eventuell sogar seinen Job. Natürlich könnte man fragen, ob ihm so ein Rundumschlag zusteht. Doch was soll´s? In Zeiten, in denen beim KSV niemand mehr offene Worte spricht, Klüngelei an der Tagesordnung íst, freut man sich, dass da jemand endlich mutig Tacheles redet.

Frank Ziemke

Seit der Aufsichtsrat im Frühjahr letzten Jahres eigenmächtig die von Vorstandschef Jens Rose vorangetriebene Entlassung Mirko Dickhauts stoppte, kommt der Klub nicht mehr zur Ruhe. Einer der Hauptgründe: Dirk Lassen möchte lieber bestimmen, als nur beaufsichtigen. Der Aufsichtsratschef ist deshalb Hauptadressat von Wolfs Worten. Zumal er auch als Kritiker von Geschäftsführer Lepore gilt. Wolfs Auftritt macht so eins deutlich: Um einen personellen Schnitt kommen die Löwen in ihren Gremien nicht herum.

Von Frank Ziemke

KSV Hessen Kassel: Diese Männer haben das Sagen

Vorsitzender des Aufsichtsrates: Dirk Lassen © 
Mitglied des Aufsichtsrates: Frank Greizer. © 
Mitglied des Aufsichtsrates: Wolfgang Linnenbrink © HNA
Mitglied des Aufsichtsrates: Dr. Frank Walter © HNA
Mitglied des Aufsichtsrates: Jochen Gabriel © HNA
Mitglied des Vorstandes: Klaus Schüttler © HNA
Mitglied des Vorstandes: Bernd Mart © HNA
Mitglied des Vorstandes: Jens Rose © HNA
Rüdiger Abramczik, Sportlicher Leiter © 

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