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Fünf Dinge, die der KSV Hessen in Walldorf besser machen muss: Nach der Pause nicht wieder nachlassen

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Von: Frank Ziemke, Maximilian Bülau

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Noah Jones (oben) und Julian Albrecht.
Obenauf wollen die Löwen sein: So wie hier Noah Jones gegen den Offenbacher Julian Albrecht. © Andreas Fischer

Löwen, es wird Zeit! Seit neun Spieltagen wartet Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel auf einen Sieg – und die Saison ist neun Spieltage alt.

Kassel – Heißt: Der KSV hat noch nicht gewonnen und sollte dies schleunigst ändern. Die nächste Möglichkeit für einen Dreier gibt es morgen bei Astoria Walldorf (14 Uhr). Fünf Dinge, die die Löwen besser machen müssen, damit das klappt.

1.Nach der Pause die Konzentration hochhalten. Nach dem Wechsel ging es bergab – das ist dem KSV bisher zu oft passiert. Bestes Beispiel war das 2:3 in Homburg nach 2:0-Pausenführung. Auch gegen Offenbach fiel das nach der Pause. Vielleicht hilft ja eine deutliche Ansprache von Trainer Tobias Damm, die Spieler auch in den zweiten 45 Minuten hellwach zu halten.

2.Die defensive Stabilität zur Stärke machen. Damm sagt: „Gegen Offenbach waren wir nur in einer Aktion nicht konzentriert und haben das Tor kassiert. Defensiv gut zu stehen, ist in dieser Lage das Wichtigste.“ Im Derby präsentierte sich die Abwehr stark verbessert. Aus dieser Sicherheit heraus können Erfolge gelingen. Das hat die Vorsaison gezeigt.

3.Die spielerische Überlegenheit auch mal nutzen. Die Partien gegen Homburg, Offenbach und Frankfurt einmal ausgenommen, war der KSV in der Mehrzahl der bisherigen Partien die tonangebende Mannschaft mit mehr Ballbesitz und meist einem Plus an Chancen. Problem: Gegen Koblenz und Freiberg reichte es dennoch nur für ein Remis, gegen Aalen verloren die Löwen gar 0:3, gegen Hoffenheim 0:2, gegen Balingen 1:2. Die Löwen müssen morgen die vielen Spielanteile nutzen. Wie? Das steht im nächsten Punkt.

4.Endlich die Dinger reinmachen. Das klingt jetzt sehr banal, ist aber nun mal so: Für den Erfolg braucht es Tore. Es ist ja nicht so, dass die Löwen keine Chancen haben. Auch zuletzt gegen Offenbach waren es fünf, sechs richtig gute. Es fehlt aber an Kaltschnäuzigkeit, vor allem aber auch an Entschlossenheit. Der unbedingte Wille zum erfolgreichen Abschluss muss endlich zu sehen sein.

5.An die eigene Stärke und die Wende glauben. Damm, der erst gestern von der Trainerfortbildung in Hennef zurückgekehrt ist, sagt: „Der Frust war natürlich da nach dem Offenbach-Spiel. Ich habe danach aber direkt gesagt, dass die Partie gegen Walldorf enorm wichtig wird. Mit unserer Situation muss sich jeder auseinandersetzen.“ Von seinen Assistenten habe er übermittelt bekommen, dass seine Spieler sehr gut trainiert hätten. Bis auf Oliver Issa Schmitt, Tim Dierßen, Nicolas Gröteke und Leonardo Zornio sind alle fit. Und die, die fit sind, müssen nun an ihre Stärke und die Wende glauben. (Maximilian Bülau und Frank Ziemke)

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