Dortmund, Schalke 04?

Nach dem Triumph die Träume: KSV hofft auf einen großen Gegner

Kassel.  Mit dem ungefährdeten Erfolg im Finale des Fußball-Hessenpokals gegen den Verbandsligisten VfB Gießen sicherte sich der KSV Hessen Kassel einen Triumph mit Folgewirkung.

Video: Mainkick.tv

Nach dem Sieg im Finale bi uns daheime darf geträumt werden. Im besten Fall von Borussia Dortmund. Von Schalke 04. Oder sogar von Meister Bayern München. Mit dem Erfolg in Hessen ist der Regionalligist für die erste Pokal-Hauptrunde in der kommenden Saison qualifiziert. Neben einer Antrittsprämie von 112.000 Euro lockt ein Heimspiel gegen einen attraktiven Gegner samt zusätzlicher Einnahmen.

Und dieses große Ziel spielte mit im Auestadion. Die Vorfreude der Fans war spürbar, die Stimmung fantastisch – auch wenn es nur gegen einen Sechstligisten ging – der sich dann doch als zumindest hartnäckiger Gegner entpuppte. Vom Anpfiff an stimmte die Anfeuerung aus der Nordkurve. Immer wieder erklang das Pokallied der Saison: „Auf geht’s, rot-weiße Jungs, holt den Pokal für uns.“

Es dauerte dann ja auch nicht lange, bis die Löwen sich anschickten, diesen Auftrag zu erfüllen. Die Tore von Nico Perrey (10.) und Tobias Damm (30.) brachten den Favoriten früh auf die Siegerstraße. „Wir haben uns den Erfolg in den Spielen zuvor verdient“, freute sich Torschütze Perrey.

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Allerdings musste er auch feststellen: „Wir haben es versäumt, den dritten Treffer zu erzielen. Und so ist das dann im Pokal, dann musst du plötzlich noch zittern.“ Im zweiten Durchgang war das, als es nach dem Gießener Anschlusstreffer doch noch einen Pokalkampf gab. Als die Gastgeber plötzlich etwas an Souveränität verloren, weil der große Traum plötzlich noch gefährdet schien.

Die Zitterpartie endete für die Gastgeber aber erfolgreich. Als um 20.59 Uhr der Abpfiff ertönte, war der Jubel trotz des am Ende holprigen Auftritts groß. Aus den Lautsprechern schallte: „An Tagen wie diesen“. Am Mittelpunkt bildete die Löwen zunächst einen Kreis, hüpften und sangen, bevor es zur Siegerehrung ging.

Hessens Fußballpräsident Rolf Hocke war es, der schließlich den Pokal überreichte – und damit das Signal gab für eine Bierdusche und das Bad in der Menge. In der Nordkurve hielten sie das Spruchband: „Hessenpokal is coming home.“ Der Pokal ist zuhause. Aus den Boxen dröhnte: „Hier kommt der KSV.“ In der kommenden Saison kommt er in der Hauptrunde. Und seit Mittwochabend darf geträumt werden.

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