Samstag, 14 Uhr

Letztes Spiel des KSV Hessen vor der Winterpause gegen Neckarelz

Als ob er die Fans direkt ansprechen würde: KSV-Stürmer Benjamin Girth (rechts) hofft gegen Neckarelz auch auf eine große Kulisse. Hier hat er es noch mit Christopher Ludy vom FK Pirmasens zu tun. Foto: Hedler

Kassel. Mit dem Heimspiel gegen die Spielvereinigung Neckarelz endet für den Regionalligisten KSV Hessen Kassel das Fußball-Jahr 2014.

Obwohl die ersten Schneeflocken den Weg nach Kassel gefunden haben, ist die Austragung der Partie am morgigen Samstag (Anpfiff: 14 Uhr) nicht gefährdet. Das betonte KSV-Pressesprecher Torsten Pfennig. Also: Noch einmal ins Auestadion – trotz Kälte. Fünf Gründe, die dafür sprechen.

Wir übertragen das Spiel gegen Neckarelz im Live-Ticker.

Den Halbzeit- und den Endstand erfahren Sie auch auf www.kassel-live.de

1.Die Stimmung:  Die Stimmung? Genau: Die Stimmung! Für das Heimspiel rechnet der KSV laut Pfennig mit 5000 Zuschauern. Die im Verhältnis zu den letzten Besuchen extrem hohe Zahl resultiert aus einer Aktion der Löwen. Die haben Vereinen in der Region Freikarten angeboten. Das Interesse war groß. „Die Resonanz freut uns und zeigt, welchen Stellenwert die Löwen immer noch haben“, sagt Pfennig. Mehr als 5000 Zuschauer bei einem Ligaspiel waren zuletzt im Übrigen Ende März im Auestadion – beim Derby gegen Baunatal. Auch diesmal wird die Kulisse stimmen.

2.Die Mannschaft:  Der KSV hat bisher in dieser Saison sicher nicht nur überzeugt und Freude gemacht. Aber: Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie lernfähig ist. Sie entwickelt sich in die richtige Richtung und gibt durchaus Anlass, an sie zu glauben. Sie hat Unterstützung verdient.

Gegen Neckarelz sind fast alle dabei. Fehlen werden nur der verletzte Henrik Giese und der gesperrte Sergej Evljuskin. Tino Schulze ist zudem angeschlagen.

3.Der Gegner: Mit der Spielvereinigung Neckarelz gastiert jene Mannschaft im Kasseler Auestadion, gegen die der KSV in dieser Saison sein größtes Erfolgserlebnis gefeiert hat: 5:2 hieß es am dritten Spieltag. Auswärts trafen Tobias Becker, Sebastian Schmeer, Tobias Damm und Benjamin Girth, der sogar zwei Tore erzielte. „Damals waren wir sehr effektiv“, erinnert sich Trainer Matthias Mink. „Leider haben wir diese Effektivität nicht die komplette Vorrunde über gezeigt.“

Interessant: Neckarelz steht in der Tabelle zwar nur auf Platz zwölf, hat aber schon 33 Tore erzielt. Nur Offenbach und Elversberg haben eine bessere Bilanz. Zudem stellt die Spielvereinigung den besten Torjäger der Liga: Sebastian Szimayer traf bereits zwölfmal. Nicht nur deshalb warnt KSV-Trainer Mink vor den Gästen: „Die sind jetzt stabiler und kompakter als noch am Anfang der Saison.“

4.Die Hoffnung: Mit einem Sieg zum Jahresende könnten die Löwen zumindest den Anschluss an die erweiterte Spitzengruppe halten. Auch wenn die ersten beiden Plätze, die zur Teilnahme an den Playoffs zur Dritten Liga berechtigen, weiterhin entfernt blieben: Die Löwen würden nicht im Niemandsland der Tabelle verschwinden. Die Rückrunde hätte einen Reiz.

5.Die Pause: Nach dem Spiel müssen die Fans lange warten, bis es wieder Fußball in der Regionalliga gibt: 83 Tage ruht der Ball. Erst am 28. Februar wird die Saison fortgesetzt. Der KSV gastiert dann in Worms. Genug Zeit zum Aufwärmen – nach dem Abpfiff.

Von Florian Hagemann

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