Auch Pepic bringt nach der Pause viel Schwung

Die Neuzugänge des KSV: Brill dirigiert die Abwehr

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Dirigierte die Abwehr: KSV-Verteidiger Frederic Brill (links) im Duell mit dem Paderborner Süleyman Koc.

Beim ersten Test der Löwen gegen einen hochkarätigen Gegner im Auestadion standen die neuen Spieler natürlich besonders im Blickpunkt.

Gleich drei von ihnen waren beim KSV Hessen gegen Paderborn in der Anfangsformation: Tim Welker und Frederic Brill in der Abwehrkette, Sylvano Comvalius im Sturm.

Brill stand im Defensiv-Zentrum ordentlich, dirigierte viel und überzeugte vor allem im Zusammenspiel mit dem starken Steffen Friedrich. Auch wenn noch nicht jeder Pass ankam – das Stellungsspiel stimmte. Auch Tim Welker ließ gegen seinen Ex-Klub kaum etwas anbrennen, allerdings sah er wie die gesamte Hintermannschaft des KSV beim 0:1 nicht gut aus. Süleyman Koc konnte sich über die linke Abwehrseite der Löwen durchtanken, zu Srdjan Lakic passen, der im Sturmzentrum völlig vergessen wurde. Dagegen hatten die Gastgeber Mahir Saglik gut im Griff.

Sylvano Comvalius hatte seine beste Szene in der 28. Minute. Zunächst zeigte der Stürmer viel Übersicht beim aus dem Fuß gespielten Seitenwechsel zu Marco Dawid, bekam den Ball zurück und flankte dann noch mustergültig auf Tobias Damm, der allerdings vergab. Der ehemalige Dresdner hatte auch die erste Chance der Partie nach sechs Minuten, doch sein Distanzschuss ging knapp am Tor vorbei. Comvalius zeigte körperliche Präsenz und leitete viele Bälle per Kopf weiter.

In der zweiten Halbzeit brachte dann Hasan Pepic viel Schwung in die Partie. Auch er spielte in der vergangenen Saison noch für Paderborn und war gegen seine ehemaligen Kollegen nicht nur im zentralen Mittelfeld, sondern fast überall zu finden. Ab der 64. Minute durfte auch noch der Herforder Testspieler Leon Packheiser mitwirken, hatte viel Arbeit mit Süleyman Koc, blieb auf der linken Außenbahn insgesamt unauffällig. Der nach der Pause eingewechselte Ersatztorwart Niklas Hartmann hatte 45 Minuten lang eher wenig zu tun, flog aber zumindest einmal spektakulär durch den Strafraum.

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