Platz unbespielbar

KSV Hessen gegen Schott Mainz fällt aus: Nicht der schlechteste Zeitpunkt für eine Absage

Eckfahne des KSV Hessen Kassel.
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Passt nicht: Fußball und Schnee.

Es klingt komisch, aber: Für die erste Spielabsage mit Beteiligung des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel ist nicht die Corona-Pandemie verantwortlich.

Kassel – Nein, mehr als fünf Monate nach Beginn dieser Mammut-Saison mit insgesamt 42 Partien sorgt das Wetter dafür, dass die Löwen erstmals nicht zu einem Punktspiel antreten können – abgesehen von der Lockdown-Unterbrechung im November und Dezember.

Heißt also: Das Duell bei Schott Mainz morgen findet nicht statt, Nachholtermin ist ein Dienstag, der 2. März. Fakt ist aber auch: So ungelegen kommt dem KSV diese Absage gar nicht. Auch wenn der Klub selbst kein Mitspracherecht hatte, ob diese Partie stattfinden kann oder nicht. Trainieren konnten die Löwen in der vergangenen Woche wegen des Schneefalls und unbespielbarer Plätze nur eingeschränkt. Zudem waren und sind einige Spieler angeschlagen.

Ob der KSV am kommenden Samstag zuhause gegen Stadtallendorf wird spielen können, ist freilich ebenfalls unsicher. Die Temperaturen bleiben auch in den kommenden Tagen unter dem Gefrierpunkt. Doch der Personaldecke tut diese Pause gut. Gegen die Reserve des VfB Stuttgart stand Leonardo Zornio nach langer Zeit wieder im Kader. Kapitän Frederic Brill läuft bereits und kann laut Trainer Tobias Damm am kommenden Wochenende dabei sein. Robin Urban, der gegen den VfB ausgewechselt werden musste, hat sich nicht schwerer verletzt und steht ebenfalls zur Verfügung. Und für Sebastian Schmeer, Tim Brandner und Serkan Durna kommt die Pause auch zur richtigen Zeit. Gegen Stadtallendorf wären sie wieder einsatzbereit.

„Wir können in der kommenden Woche mal wieder mit mehr als 20 Feldspielern trainieren. Das hatten wir lange nicht mehr“, sagt Damm, der dann nur noch auf Jon Mogge verzichten muss. Der stößt nach einer Operation erst Ende Februar oder Anfang März zum Team.

Bis die Löwen wieder auf den Fußballplatz dürfen, heißt es: Laufeinheiten und Kraft-Ausdauer-Übungen. Für Letzteres treffen sich die KSV-Akteure in zwei Gruppen am Löwenheim. Die kommenden Partien werden wahrscheinlich – wenn überhaupt – auf Kunstrasen stattfinden. „Das ist nicht optimal. Ich habe immer das Gefühl, das sei ein Testspiel“, sagt Damm. Aber viele Absagen sind in dieser Mammut-Saison eben auch nicht möglich. (Maximilian Bülau)

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