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KSV Hessen vor dem ersten Heimspiel am Sonntag gegen Koblenz: Nicht nach hinten schauen

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Von: Maximilian Bülau

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Der offizielle Fototermin des KSV Hessen Kassel.
Beim offiziellen Fototermin: KSV-Kapitän Frederic Brill (Mitte) blickt zum Fotografen. © Andreas Fischer

Nicht nach hinten schauen, sondern nach vorn: So lautet das Motto für den Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel vor dem ersten Heimspiel am Sonntag gegen Rot-Weiss Koblenz mit dem prominenten Trainer Oliver Reck (14 Uhr).

Kassel – Die Löwen müssen das 0:2 zum Auftakt bei der Bundesliga-Reserve der TSG Hoffenheim abhaken. Wir haben fünf Wünsche für den ersten Auftritt im Auestadion formuliert – und KSV-Coach Tobias Damm nach seiner Meinung zu diesen befragt.

1. Die Zuschauerzahl soll mindestens eine „2“ vorne haben und vierstellig sein. „Ich möchte mich auf keine Zahl festlegen. Die ganze Mannschaft freut sich aufs erste Heimspiel, wir freuen uns über jeden Einzelnen, der am Sonntag kommt. Mit dem Spieltag am Sonntag gehen wir zwar der Bundesliga ein wenig aus dem Weg, dafür finden zu dieser Zeit viele Partien im Amateurbereich statt. Wenn es am Ende 2000 Zuschauer aufwärts werden, dann wäre das natürlich eine tolle Kulisse für so ein erstes Heimspiel.“

2. Die Löwen sollen das erste Saisontor schießen – und am besten auch das zweite und dritte. „Erst mal müssen wir defensiv so gut stehen, wie wir das in Hoffenheim getan haben. Dass man gegen so eine Mannschaft nicht alles verteidigen kann, ist klar. Wir haben uns aber vor allem im letzten Drittel dann schwergetan, der letzte Pass und die letzte Überzeugung haben gefehlt. Da müssen wir auf jeden Fall besser werden. Die Verpflichtung einer weiteren Offensivkraft ist noch nicht vom Tisch. Vielleicht wird sich in der kommenden Woche da was tun.“

3. Der KSV soll mehr Zweikämpfe als Koblenz gewinnen. „Das ist eine Grundvoraussetzung, wenn man überhaupt ein Spiel gewinnen möchte. Wir sind für unser körperliches, zweikampfbetontes Spiel bekannt, und das soll auch so bleiben. Koblenz ist eine Mannschaft, die ebenfalls viel Wert auf das Körperliche legt, das wird sich auch unter dem neuen Trainer Oliver Reck nicht ändern, und das hat man auch im ersten Spiel am vergangenen Wochenende gegen Homburg schon gesehen. Koblenz ist in Führung gegangen, hätte das 2:0 machen können – ich glaube nicht, dass Homburg dann noch mal so zurückgekommen wäre. Dass Koblenz am Ende 1:3 verloren hat, liegt dann natürlich auch an der Qualität der Homburger.“

4. Oliver Issa Schmitt soll ein tolles erstes Spiel im Auestadion erleben. „Das hoffe ich natürlich auch für ihn. Er hat am vergangenen Wochenende einen guten Einstand gegeben, die Leistung hat gepasst, er war einer der Aktivsten. Man hat da gesehen, was er für Qualitäten hat – Schnelligkeit, Eins-gegen-eins, Abschluss. Ich wünsche ihm, dass er entspannt in das erste Spiel im Auestadion geht und nicht nervös wird. Wenn er sich am Sonntag mit einem Treffer belohnt, wäre das natürlich toll für ihn und für uns. Wichtig ist aber, dass wir die Punkte holen.“

5. Oliver Reck soll während der Pressekonferenz nach dem Spiel ruhig ein wenig angefressen sein. „Nein, da halte ich mich zurück. Ich wünsche ihm da weder etwas Gutes noch etwas Schlechtes.“

5. Zweiter Versuch: Oliver Reck soll dem KSV während der Pressekonferenz nach dem Spiel ein Lob aussprechen. „Ein Lob vom gegnerischen Trainer freut einen immer. Aber das müssen wir uns erarbeiten. Und das wird gegen diesen Gegner definitiv nicht einfach.“ (Maximilian Bülau)

So könnte der KSV spielen: Gröteke - Najjar, Starostzik, Springfeld, Mißbach - Brill, Rakk - Dawid, Döringer, Schmitt - Mogge

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