Der KSV gastiert in Pirmasens

KSV Hessen Kassel: Noch kämpft Feigenspan als Löwe

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Nach seinem Geniestreich: Mike Feigenspan dreht nach seinem Tor im Heimspiel gegen Pirmasens erfreut ab.

Kassel. Als der Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel in der Vorrunde im Auestadion auf den FK Pirmasens traf, war am Ende Mike Feigenspan der gefragte Mann.

Der heute 20-Jährige erzielte beim 3:1 den Treffer zum 2:0, der eine Demonstration seines Talentes war. Er vollendete ein atemberaubendes Solo über den halben Platz – ganz zur Freude der Fans.

Vor dem Spiel des KSV in Pirmasens am Samstag nun (Anpfiff: 14 Uhr) steht erneut Feigenspan im Mittelpunkt – und damit das eine oder andere Gerücht über seine Zukunft. Fakt ist: Eine große Chance, die schnelle Offensivkraft in Kassel zu halten, besteht nicht – zumal Feigenspan nach einem Leistungstief am Ende der Hinrunde mit Beginn der Rückrunde wieder zu alter Stärke zurückgefunden hat.

Im Verein gehen sie davon aus, dass sich Feigenspan im Sommer verabschiedet und einem höherklassigen Verein anschließt. Trainer Matthias Mink zum Beispiel sagt das auch ganz offen. Von attraktiven Lockrufen ist immer mal wieder die Rede – ob etwa aus Dortmund oder aus Gladbach, wo mit André Schubert derzeit jener Mann Cheftrainer ist, der Feigenspan einst aus Vellmar zum KSV lotste.

Klar ist aber auch: Feigenspan wird bis zum Ende seines Vertrages am 30. Juni dieses Jahres dem KSV zur Verfügung stehen – und somit auch nirgendwo ein Probetraining absolvieren. Das macht auch Mink deutlich, der allen Interessenten den Rat gibt, sich Feigenspan stattdessen im Trikot des KSV anzuschauen.

In Pirmasens wird Feigenspan natürlich mit von der Partie sein. Insgesamt hat Trainer Mink zumindest in Mittelfeld und Angriff wieder eine Reihe von Möglichkeiten, da Kapitän Tobias Becker nach seiner Rot-Sperre ins Team zurückkehrt und Benjamin Girth beim 2:1 gegen Worms gegen Ende auch im Mittelfeld eine ansprechende Leistung bot. Noch steht nicht fest, für wen sich Mink letztlich entscheidet. Ausnahme: Tobias Becker ist gesetzt.

Beim abstiegsgefährdeten Pirmasens können die Löwen ihre Serie von drei ungeschlagenen Spielen in Folge ausbauen. Sie reisen als Favorit in die Nähe von Kaiserslautern. Allerdings hält es Mink für einen Trugschluss, im gastgebenden FK einen leichten Gegner zu erkennen. Im Sportpark Husterhöhe auf einem Platz, der nicht der beste sein soll, erwartet er ein Kampfspiel.

Gut möglich, dass sich dieses auch der eine oder andere Späher eines Profiklubs anschaut – wegen Feigenspan.

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