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Auffälligkeiten der Fußball-Regionalligen: Ohne Wolf keine Siege

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Von: Maximilian Bülau

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Uwe Wolf.
So jubelt ein Uwe Wolf: Der Trainer wurde Mitte Februar in Aalen entlassen. © Imago/Eibner

Nach dem Aus im Fußball-Hessenpokal in der vergangenen Woche hatte der KSV Hessen Kassel in der Regionalliga Südwest am folgenden Wochenende spielfrei.

Kassel – Am Samstag treten die Löwen nun bei Astoria Walldorf an. Der Vorsprung auf den ersten möglichen Abstiegsplatz beträgt sechs Punkte. Wir blicken auf Auffälligkeiten aus den viert- höchsten Spielklassen. Beteiligt ist ein Trainer, der gar nicht mehr im Amt ist, eine Mannschaft, die nicht mehr verlieren kann, und ein Aufstiegsaspirant, der stolpert.

Die Sieglosen

Mitte Februar trennte sich Südwest-Regionalligist VfR Aalen begleitet von einem großen Knall von Trainer Uwe Wolf. Wie man es vom Ex-Coach des KSV Hessen kennt, ging der nicht, ohne sich noch einmal zu Wort zu melden. Gegenüber der Stuttgarter Nachrichten sagte er: „So einen guten Trainer wie mich haben die noch nie gehabt.“ Dazu kann nun jeder denken, was er möchte. Sicher ist aber: Seit Wolf Aalen verlassen hat, hat der Klub nicht mehr gewonnen. Drei Niederlagen und zwei Remis bringen den VfR in akute Abstiegsgefahr. Neben Aalen gelang zudem Schott Mainz, Pirmasens, Koblenz und Mainz II kein Sieg in den vergangenen fünf Partien.

Die Siegreichen

Ganz anders sieht das bei der SpVgg Bayreuth in der Regionalliga Bayern aus. Der souveräne Tabellenführer hat die vergangenen neun Spiele alle gewonnen. Die letzte Niederlage liegt noch weiter zurück. Am 9. Oktober gab es ein 0:3 gegen den 1. FC Schweinfurt 05. Insgesamt verloren die Bayreuther nur drei Partien in dieser Spielzeit. Es sieht so aus, als würden die Bayreuther Festspiele in die dritte Liga führen können.

Die Stolpernden

Stolpern ist beim Blick auf Rot-Weiss Essen in der Regionalliga West vielleicht etwas zu viel gesagt. Die Tabellenführung ist aber erst einmal weg, Preußen Münster ist vorbeigezogen. Allerdings haben die Essener noch ein Spiel in der Hinterhand. Doch die kommenden Duelle gegen Köln II und Oberhausen sind welche gegen den Sechsten und Fünften der Klasse. Gegen Münster (0:2) und Fortuna Köln (3./3:3) ließ RWE zuletzt auch schon Punkte. Der Aufstiegskampf wird wohl spannend bis zum Ende – und zudem eine ganz schöne Zitterpartie.

Die Spannung

In keiner der fünf Regionalligen geht es derzeit so eng zu wie in der Südwest-Staffel. Mainz II hat seine gute Ausgangsposition im Aufstiegskampf zwar verspielt. Dafür haben nun gleich vier andere Teams beste Möglichkeiten. Die SV Elversberg und der SSV Ulm stehen punktgleich auf den Plätzen eins und zwei (58). Mit jeweils einem Zähler weniger auf dem Konto folgen Offenbach (57) und der TSV Steinbach (56). (Maximilian Bülau)

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