Moritz Flotho wird beim KSV Hessen hochgezogen

Profivereine übernehmen Testkosten in der Regionalliga Südwest

Corona-Schnelltest.
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Ist regelmäßig vorgeschrieben: Fußball-Regionalligisten müssen sich testen lassen.

Seit dem Neustart der Fußball-Regionalliga Südwest Mitte Dezember 2020 wurde das Hygienekonzept erweitert.

Kassel – Corona-Schnelltests sind für alle vorgeschrieben, die am Spieltagsgeschehen teilnehmen – das heißt nicht nur die Fußballer müssen getestet werden, sondern auch Trainer, das Funktionsteam sowie die Schiedsrichter. Die Liga hat nun mitgeteilt, dass es eine Solidaritätsaktion der Profivereine geben wird.

Die vier Lizenzklubs SC Freiburg, TSG Hoffenheim, FSV Mainz 05 und VfB Stuttgart, deren zweite Mannschaften in der Südwest-Staffel aktiv sind, übernehmen die Kosten der Rückrunde für die Schnelltests von Vereinen mit semiprofessionellen Strukturen und kleinem Budget.

Konkret heißt das: Klubs, die sich selbst als Verein mit semiprofessionellen Strukturen und kleinem Budget definieren, werden ab sofort unterstützt. Das gilt bis zu einer Obergrenze von 60 000 Euro – 15 000 Euro pro Profiverein. Eine Abfrage der Regionalliga hat ergeben, dass neun Klubs das Angebot annehmen.

Zu diesen gehört auch der KSV Hessen Kassel. Wie Vorstandsmitglied Daniel Bettermann bestätigte, habe der KSV angefragt. „Der Aufwand ist enorm. So eine Unterstützung in diesen Tagen, das ist ein gutes Zeichen“, sagte er. Pro Spieltag belaufen sich die Kosten auf etwa 400 Euro. Bei 30 Spieltagen für die Löwen, an denen Tests notwendig sein könnten, kommen so Kosten von 12 000 Euro zusammen. Einen Teil davon wird der Verein nun nicht selbst zahlen müssen.

Die Löwen vermeldeten gestern, dass Nachwuchsangreifer Moritz Flotho (18) einen Zweijahresvertrag für die erste Mannschaft unterschrieben hat. Dieser gilt für Regional- sowie Hessenliga. (Maximilian Bülau)

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