Hartmann verletzt 

Rund ums Spiel des KSV Hessen: Zwei Torhüter, drei Wiegands, vier Wechsel

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Musste verletzt vom Platz: KSV-Torhüter Niklas Hartmann wurde in der zweiten Halbzeit ausgewechselt. 

Vieles lief gut für den KSV Hessen am Samstag bei der Partie gegen den SV Steinbach.

Einzige Hiobsbotschaft: Torhüter Niklas Hartmann musste verletzt ausgewechselt werden. Um die Schlussmänner des Gastes gab es ein wenig Verwirrung. Rund ums Spiel der Löwen:

Zwei Torhüter

Kamen für den KSV Hessen zum Einsatz. Weil Niklas Hartmann nach 67 Minuten ausgewechselt werden musste, gab Neuzugang Maximilian Zunker sein Pflichtspiel-Debüt für die Löwen. Was genau Hartmann passiert war, war zunächst nicht zu erkennen. Nach einer Standardsituation blieb er im Strafraum liegen, ging anschließend humpelnd vom Feld.

Trainer Tobias Damm klärte während der Pressekonferenz nach dem Spiel auf: „Er hatte in den vergangenen Tagen schon Probleme mit dem Knie. Er hat es sich verdreht. Deswegen musste er runter.“ Auch Zunker, der aus Lohfelden kam, hielt seinen Kasten nach der Einwechslung sauber. Wie lange Hartmann ausfällt, ist nicht klar.

Drei Wiegands

Standen beim SV Steinbach auf dem Spielberichtsbogen: Fabian, Michael und Tom. Zwei standen auch in der Startaufstellung, Fabian und Michael. Der Blick aufs Spielfeld zeigte dann aber, dass Fabian gar nicht auf dem Platz stand. Er hatte sich wahrscheinlich beim Warmmachen verletzt und wurde von Lukas Gemming ersetzt. Für Gemming kam nach der Pause dann wer? Genau, Tom Wiegand. Ganz schön verwirrend diese Wiegands.

Vier Wechsel

Noch verwirrender war für die Zuschauer im Auestadion aber das: Nach der Pause wurde scheinbar nicht nur Gemming ausgewechselt, sondern auch Torhüter Daniel Heinrich. So sagte es zumindest der Stadionsprecher durch. So weit ja eigentlich nichts Besonderes.

Allerdings wechselten die Steinbacher in der 78. Minute das dritte und in 84. Minute das vierte Mal aus. Scheinbar. Vier Wechsel sind in der Hessenliga natürlich nicht erlaubt. Hatte Steinbachs Trainer Petr Paliatka etwa nicht aufgepasst? Nicht ganz. Paliatka sorgte für Aufklärung: „Ich habe den Torwart nicht ausgewechselt. Er hat in der Halbzeit nur das Trikot getauscht und das des Ersatztorhüters angezogen.“

Deswegen die ganze Verwirrung. Statt mit der Rückennummer 26 spielte Heinrich in Hälfte zwei mit der 24. Das sorgte in den Augen der Zuschauer und des Stadionsprechers für den vermeintlich vierten Wechsel.

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