Keine Tore, aber viel Drumherum

Rund um das KSV-Spiel: Die Sache mit dem Haargummi

Sauer an der Seitenlinie: Walldorfs Matthias Born. Foto: Hedler

Keine Tore im Auestadion. Wieder einmal. Das war aber nicht das Einzige, was am Samstag beim KSV vermisst wurde. Rund um das Spiel:

Der Knoten im Haar

Es gibt viele Dinge, die es im modernen Fußball zu bedenken und beachten gibt. Viererketten, falsche Neunen, Pressing, Ballbesitzfußball. Für alles gibt es genaue Vorgaben. Manchmal sind es aber auch ganz banale Dinge, die Fußballer beschäftigen.

Als der KSV zur Halbzeit in die Kabine kam, da begann kurz danach eine hektische Suche - nach einem Haargummi. Ganz ehrlich: ein HAARGUMMI! Mittelfeldakteur Hasan Pepic war es, der dringend eins benötigte. Es ging dabei weniger um einen modischen Gag, sondern um praktische Gründe: Pepic störten die Haare im Gesicht, sie nahmen ihm manchmal die Sicht.

Also zog Pressesprecher Torsten Pfennig los. Und wurde wo fündig? Im Presseraum bei HNA-Sportredakteurin Michaela Streuff. Deren Hoffnungen, zur Glücksbringerin zu werden, wurden enttäuscht. Es gab kein Tor. Und Pepic wurde ausgewechselt. Aber: Der Zopf hielt!

KSV Hessen  gegen Astoria Walldorf

Der Disput an der Linie

Und noch einmal Presseraum: Dort war nach dem offiziellen Teil deutlich spürbar, dass KSV-Trainer Matthias Mink und Gästecoach Matthias Born sich nicht grün waren. Beide diskutierten in der Ecke, der Abschied geriet alles andere als freundschaftlich. Der Grund: Mink fühlte sich während des Spiels von seinem Gegenüber beleidigt. Wegen des Disputs an der Linie verweigerte er Born den Handschlag nach Spielende. „Ich habe ihm gesagt, dass erst eine Entschuldigung aussteht.“ Die kam nach der Pressekonferenz, wirkte allerdings eher halbherzig. 

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