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Scheint die Sonne für den KSV Hessen auch in Trier?

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Von: Maximilian Bülau

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Himmel über dem Auestadion in Kassel.
Ein wunderschöner Himmel: Dieses Bild entstand am vergangenen Samstag im Auestadion in Kassel. © Andreas Fischer n

Zuhause hat Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel mittlerweile in die Spur gefunden. Drei Heimsiege in Folge feierten die Löwen zuletzt gegen Stuttgart II, Steinbach und Bahlingen.

Kassel – Auswärts wartet der KSV dagegen auch nach 15 Spieltagen immer noch auf den ersten Erfolg, bis auf den Punkt beim 0:0 in Walldorf gab es in der Fremde nichts Zählbares. Zum Abschluss der Hinrunde stehen nun noch zwei Partien gegen Aufsteiger an. Am Sonntag geht es nach Trier, kommende Woche Samstag ist Worms in Kassel zu Gast.

Das Personal

„Alles in Ordnung. Es sieht gut aus.“ Diese Worte stammen von KSV-Trainer Tobias Damm mit Blick auf die Spieler, die ihm am Sonntag gegen Trier (14 Uhr) zur Verfügung stehen. Oliver Issa Schmitt wird wohl erstmals seit dem ersten Spieltag wieder im Kader stehen und darf sich Hoffnungen auf einen Kurzeinsatz machen. Auch Nicolas Gröteke steht wieder auf dem Trainingsplatz, wird aber erst in der Rückrunde einsatzbereit sein. Ebenfalls zurück im Mannschaftstraining ist Malte Suntrup. Für ihn kommt ein Einsatz in Trier aber noch zu früh. Nael Najjar kehrt nach seiner Sperre zurück.

Fehlen werden Damm so lediglich Tim Dierßen (Kreuzbandriss), Leonardo Zornio (muskuläre Probleme), Silas Hagemann (Mandel-OP) sowie Steven Rakk, der nach der Roten Karte gegen die Reserve des FSV Mainz 05 noch ein weiteres Mal zuschauen muss. Der Trainer der Löwen hat aber nicht zuletzt durch die Rückkehr von Schmitt einige Möglichkeiten.

Die Euphorie

Gab es trotz des 3:2-Sieges nach zweimaligem Rückstand am vergangenen Samstag gegen den Bahlinger SC zunächst nicht. „Nach zwei freien Tagen war davon nichts zu spüren. Mit dem Training am Dienstag war ich überhaupt nicht zufrieden“, sagt Damm. Das sei aber auch ein Stück weit normal, wenn Spieler freie Tage bekämen, fügt er an. Mit dem Einsatz seiner Spieler bei der Einheit am Mittwoch konnte er dann schon besser leben. Der 39-Jährige geht davon aus, dass der Sieg gegen Bahlingen noch einmal für mehr Selbstvertrauen gesorgt hat. „Das haben wir uns jetzt Stück für Stück erarbeitet. Bei uns war vieles Kopfsache“, sagt er.

Die Auswärtsschwäche

Soll natürlich am Sonntag den Anfang vom Ende finden. Sollten die Löwen in Trier gewinnen, würden sie auch erstmals zwei Siege in Folge in dieser Saison einfahren. „In Mainz haben wir eigentlich schon ein gutes Spiel gezeigt. Da haben wir nur zu Beginn das Tor verpasst, der Gegner war dann sehr effektiv“, sagt Damm. In Trier warte nun ein Duell auf Augenhöhe. „Das ist eine sehr reife Mannschaft, die eine gute Mischung hat“, schätzt der Trainer die Rheinland-Pfälzer ein. Mit seinem Gegenüber Josef Cinar macht Damm derzeit die A-Lizenz.

Der Gegner

Zuletzt standen sich der KSV und der kommende Gegner in der Saison 2016/17 gegenüber. Auswärts verloren die Löwen 1:3, zuhause gewannen sie 2:1. Der KSV konnte bislang nur einmal in Trier gewinnen (3:2), das war 2013. Insgesamt stehen ohnehin nur zwei Erfolge in der Bilanz. Die Eintracht stieg in diesem Sommer nach fünf Jahren in der Oberliga wieder in die Regionalliga Südwest auf. Für die Löwen lautet die Frage nach drei Heimsiegen: Scheint die Sonne dieses Mal auch in Trier? (Maximilian Bülau)

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