Anpfiff: 19.30 Uhr

Für den KSV kehrt mit dem Heimspiel gegen Steinbach der Alltag zurück

Könnte Sylvano Comvalius ersetzen: der gut gelaunte Benjamin Girth. Fotos: Hedler

Kassel. Nach dem Pokalerlebnis und dem 0:2 gegen Bundesligist Hannover vor 18.500 Zuschauern im ausverkauften Auestadion kehrt nun der Alltag ein beim KSV Hessen Kassel.

Der Gegner heute vor heimischer Kulisse: Aufsteiger Steinbach. Viel mehr Kontrast geht fast gar nicht.

DIE MOTIVATION

Wir tickern heute live aus dem Auestadion

Nach dem Pokalspiel hat KSV-Trainer Matthias Mink es gar nicht erst groß probiert, seinen Spieler eine Extra-Portion gute Laune zu verordnen. „Wir haben die Enttäuschung zugelassen“, sagt er. Er weiß, dass es ein bisschen dauert, bis eine solche Partie verarbeitet ist. Aber: „Seit dem Mittwochtraining richten wir den Blick wieder nach vorn“, sagt Mink. Die Liga hat gerade erst begonnen. Bei einem Sieg wäre der KSV mit vier Punkten aus zwei Spielen gleich gut dabei – vor den kommenden Auswärtsspielen bei Freiburg II und in Worms. Das dürfte Motivation genug sein.

DIE PERSONALLAGE

Gegen Hannover waren außer den bereits länger fehlenden Tim Brandner und Sebastian Schmeer sowie dem kurzfristig wegen Kreislaufproblemen ausgefallenen Steffen Friedrich alle am Start. Gegen Steinbach ist das anders: Das bereits erwähnte Trio steht weiterhin nicht zur Verfügung. Zudem müssen Abwehrspieler Nico Perrey wegen einer starken Fußprellung und Stürmer Sylvano Comvalius wegen einer Kniereizung passen.

Trainer Matthias Mink ist also gezwungen, sein gegen Hannover gut funktionierendes Team umzubauen. Der zuletzt als linker Außenverteidiger auftrumpfende Henrik Giese wird wohl in die Innenverteidigung rücken, Neuzugang Nicolai Lorenzoni wird daher als Linksverteidiger aller Wahrscheinlichkeit nach zu seinem Startelfdebüt für die Löwen kommen. Im Angriff stehen Mike Feigenspan oder Benjamin Girth als Ersatz für Comvalius parat.

DER GEGNER

Der letzte KSV-Gegner war ein Bundesligist und kam aus der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover (520.000 Einwohner), der kommende Löwen-Kontrahent spielt erstmals in der Regionalliga und ist in einem Ortsteil der Stadt Haiger (19.000 Einwohner) zu Hause. Trotzdem: Unterschätzen gilt nicht – auch wenn der TSV Steinbach bisher noch ohne Punkt geblieben ist in der Saison. KSV-Trainer Mink attestiert dem heutigen Gast, vor allem beim 0:1 gegen Aufstiegsaspirant 1. FC Saarbrücken eine gute Leistung geboten zu haben.

DIE ZUSCHAUER

Die Kulisse gegen Hannover ist nicht zu toppen – schon gar nicht, wenn der Gegner Steinbach heißt. Die Löwen wären schon zufrieden, wenn heute Abend 2500 Besucher kämen. Es wird sich dann zeigen, wie nachhaltig die Unterstützung für den KSV ist – nach mehr als insgesamt 30 000 Zuschauern während der Festspielwochen mit Partien gegen den Hamburger SV, Offenbach und nun Hannover.

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