Kunstrasen am Samstag von Trainern und Mitarbeitern geräumt

Sie machen den Weg frei

(von links) Tobias Damm, Platzwart Alfred Gäßler und Sebastian Busch.
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Da schieben sie den Schnee vom Feld: (von links) KSV-Trainer Tobias Damm, Platzwart Alfred Gäßler und Co-Trainer Sebastian Busch.

Tobias Damm griff dann auch persönlich zur Schaufel.

Kassel – Zusammen mit seinem Co-Trainer Sebastian Busch, Betreuer und Platzwart Alfred Gäßler und anderen Vereins-Mitarbeitern schob der Coach des KSV Hessen Kassel am Samstag den letzten Schnee vom Kunstrasenplatz am Auestadion. Der Austragung des Spiels gegen Eintracht Stadtallendorf am Sonntag stand dann endgültig nichts mehre im Wege.

Das war einerseits gut so, sorgte anderseits auch noch vor dem Anpfiff für Diskussion. Dass die Löwen nicht unbedingt spielen wollten, daraus machten sie keinen Hehl – schließlich konnte Damm sein Team seit vierzehn Tagen nicht mit dem Ball trainieren lassen. Das vehemente Eingreifen der Liga-Führung, die nicht akzeptierte, dass das Sportamt Kassel Auestadion und Kunstrasen sperrte, weil sie Schäden für die Plätze fürchtete, sorgte deshalb für Verwunderung. Auch Gegner Stadtallendorf soll für eine Austragung gewesen sein – und das auch sehr deutlich gegenüber dem KSV geäußert haben.

Noch verwunderter war man beim KSV dann, als zunächst das Auestadion als Spielort festgelegt wurde, die Liga aber entschied, dass die Partie auf Kunstrasen stattfinden wird. KSV-Vorstand Daniel Bettermann sagte dazu nur: „Wir müssen das noch aufarbeiten.“ (Frank Ziemke und Maximilian Bülau)

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