Neben dem KSV sind fünf Teams in der Südwest-Staffel am Start – und Alzenau auch

So viel Hessen steckt in der Regionalliga

Akribisch: Fußballtrainer Dragan Sicaja von Eintracht Stadtallendorf gestikuliert am Spielfeldrand.
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Akribisch: Dragan Sicaja.

Morgen startet die neue Saison in der Fußball-Regionalliga Südwest mit den Partien Rot-Weiß Koblenz gegen Ulm und Elversberg gegen Gießen. Der KSV Hessen bestreitet sein Auftaktspiel dann am Samstag ab 12.30 Uhr bei der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart. Mit den Löwen sind übrigens fünfeinhalb weitere hessische Mannschaften dabei, sodass das Bundesland nach Baden-Württemberg (9) und vor Rheinland-Pfalz (5) und dem Saarland (1) die meisten Klubs in der Staffel stellt. So viel Hessen steckt neben dem KSV in der Regionalliga Südwest:

Eintracht Stadtallendorf: Die Mittelhessen sind nach einem Jahr Abstinenz zurück in der Regionalliga. Nach der Meisterschaft vor den Kasseler Löwen beginnt nun das dritte Jahr in der vierthöchsten deutschen Spielklasse. Die Mannschaft von Trainer Dragan Sicaja verstärkte sich unter anderen mit zwei Spielern aus der Region: Ben Fisher kam aus der U19 der Löwen, Leon Lindenthal vom 1. FC Schwalmstadt.

TSV Steinbach: Glaubt man den Trainern der Regionalliga Südwest, dann kommt einer der drei Titelkandidaten aus dem Lahn-Dill-Kreis. Hinter Elverersberg (19 Stimmen), Ulm (14) trauen laut einer Liga-Umfrage gleich zwölf Coaches der Mannschaft von Adrian Alipour die Meisterschaft zu. In der Saison 2006/07 spielte der TSV Steinbach noch in der Kreisliga A, nun wartet nach dem Vizemeister-Titel in der vergangenen Saison nun schon die sechste Regionalliga-Spielzeit in Serie.

FC Gießen: Der dreimalige Hessenpokalsieger war einst die Heimat der Weltmeister Uwe Bein und Nia Künzer. Aus dem ehemaligen Verein SC Teutonia Watzenborn-Steinberg und dem VfB Gießen hervorgegangen, besteht der FC Gießen erst seit dem 1. Juli 2018. Ein Jahr später gelang dann der Regionalliga-Aufstieg, in der Abschlusstabelle der vorzeitig wegen des Coronavirus abgebrochenen Spielzeit stand am Ende Platz 15. Trainer Daniyel Cimen lief übrigens insgesamt 47-mal für deutsche Jugend-Nationalmannschaften auf.

FSV Frankfurt: Deutscher Vizemeister 1925, Süddeutscher Meister 1933 und Deutscher Amateurmeister 1972 – doch seit der Saison 2017/18 heißt die sportliche Heimat Regionalliga Südwest. Zuletzt ging es meist gegen den Abstieg. Mit Torwart Daniel Endres, der mehr als 100 Spiele für Kickers Offenbach bestritten hat und in der abgelaufenen Saison in Alzenau unter Vertrag stand, gelang dem Team von Trainer Thomas Brendel ein Top-Transfer.

Kickers Offenbach: Immerhin noch neun Trainer der Regionalliga Südwest trauen den Kickers den Platz an der Sonne und den lang ersehnten Aufstieg zu. Fast auf den Tag genau 50 Jahre ist es nun her, dass die Offenbacher den DFB-Pokal gewannen – vor 50 000 Zuschauern im Niedersachsen-Stadion von Hannover mit 2:1 gegen den 1. FC Köln. Mittlerweile versucht die Mannschaft von Trainer Angelo Barletta allerdings schon seit der Saison 2013/14 aus der Regionalliga Südwest herauszukommen. Auch die Meisterschaft 2015 reichte nicht zum Aufstieg.

Bayern Alzenau: Sie gehören ja irgendwie schon zu Hessen, auch wenn der Vereinsname natürlich die geografische Heimat verrät. Aber seit der Saison 1992/93 geht das Team von Trainer Artur Lemm sportlich fremd und tritt im Nachbar-Bundesland an – begründet durch die Nähe zum Rhein-Main-Gebiet. Nach zwei einjährigen Regionalliga-Gastspielen in der Saison 2009/10 und 2012/13 ist es nach Platz zehn im vergangenen Jahr nun die insgesamt vierte Spielzeit.

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