1. Startseite
  2. Sport
  3. KSV Hessen Kassel

Start der Regionalliga - KSV Hessen zuhause in Weiß

Erstellt:

Von: Frank Ziemke

Kommentare

 Lukas Iksal (links) und Tim Dierßen im neuen Trikot des KSV Hessen Kassel
So spielen die Löwen in dieser Saison im Auestadion: Lukas Iksal (links) und Tim Dierßen beim Fototermin im weißen Trikot mit documenta-Logo, das der KSV bei seinen Heimspielen tragen wird. © Andreas Fischer

Saisonstart in der Regionalliga Südwest: Am Samstag und Sonntag geht es in der Liga los. Der KSV Hessen Kassel startet am Sonntag mit einem schweren Auswärtsspiel bei der Reserve der TSG Hoffenheim.

Fragen und Antworten vor dem Liga-Auftakt:

Daten und Zahlen – was muss man wissen vor der Saison?

Nach den beiden Mammutspielzeiten durch die besonderen Umstände der Corona-Pandemie ist die Südwestgruppe wieder zur Sollstärke von 18 Mannschaften zurückgekehrt. In der letzten Saison waren es noch 19 Teams, im Jahr zuvor sogar 22. Drei Mannschaften werden am Ende definitiv absteigen. Bei vier Aufsteigern aus den Oberligen sowie dem Meister, der direkt in die Dritte Liga aufsteigt, bliebe die Sollstärke so bei 18 Mannschaften. Je nach Anzahl der Teams, die aus der Dritten Liga in die Südwest-Gruppe absteigen, kann sich die Zahl bis auf fünf erhöhen. Der Meister steht als Aufsteiger in die Dritte Liga fest, er muss keine Entscheidungsspiele bestreiten.

Wer sind die Neulinge in der Liga?

Fest steht: Es kehrt einiges an Tradition zurück in die Regionalliga. Da ist zum einen Wormatia Worms. Der Klub aus Rheinland-Pfalz war 1974 immerhin Gründungsmitglied der 2. Bundesliga. Nach dem Abstieg 2019 ist Worms nun wieder da. Kurios: Aufstiegs-Trainer Kristjan Glibo verließ den Klub auf eigenen Wunsch. Er steht nun bei Eintracht Frankfurts U21 in der Hessenliga an der Seitenlinie. Sein Nachfolger ist Maximilian Mehring. Der zweite Rückkehrer mit Tradition ist Eintracht Trier. Der frühere Zweitligist (zuletzt Saison 2004/05) setzte sich in der Relegation der Oberliga-Zweiten gegen Eintracht Stadtallendorf und die Stuttgarter Kickers durch. Neuling auf der Regionalliga-Landkarte ist der SGV Freiberg aus Baden-Württemberg. Auch hier Kurioses: Trainer Ramon Gehrmann stieg erst im April bei Freiberg ein. Er war im Herbst 2021 bei den Stuttgarter Kickers entlassen worden – dem ärgsten Konkurrenten um den Aufstieg. Das Ende ist bekannt.

Und der Aufsteiger aus Hessen?

Heißt SG Barockstadt Fulda-Lehnerz. Unter diesem Namens-Ungetüm sind die Osthessen ein Neuling der Regionalliga. Der TSV Lehnerz hatte 2018 die erste Mannschaft von Borussia Fulda eingegliedert. Seitdem der neue Name. Die Borussia war in früheren Zeiten ein Pendler zwischen Ober- und Regionalliga. Die SG fing im dramatischen Hessenliga-Finale am letzten Spieltag Stadtallendorf noch ab. Trainer ist Sedat Gören.

Wie ist die Lage bei den hessischen Kontrahenten des KSV Hessen?

Da geht der Blick natürlich zunächst auf den großen Rivalen Offenbach. Die Kickers haben erneut das klare Ziel Aufstieg, nachdem sie in der vergangenen Saison Elverseberg den Vortritt lassen mussten – unter anderem auch wegen einer Heimniederlage im Derby gegen Kassel. Die Euphorie rund um den OFC ist trotzdem groß. Jüngstes Beispiel: Die Kickers knackten ihren Dauerkartenrekord für die Regionalliga. Über 3700 Karten waren zu Wochenbeginn abgesetzt. Mit dem Pokalspiel gegen Zweitligist Düsseldorf (1:4) gab es auf dem Bieberer Berg bereits den ersten sportlichen Höhepunkt für das personell kräftig umgekrempelte Team von Trainer Alexander Schmidt. Das erste Derby gegen den OFC findet am 24. September in Kassel statt. Mit dem FSV Frankfurt, der auf eine bessere Saison hofft als im Vorjahr, und dem TSV Steinbach sind zwei etablierte hessische Rivalen weiter dabei. Das vierte Derby findet gegen Aufsteiger Barockstadt statt.

Gibt es kurz vor dem Saisonstart Neuigkeiten bei den Löwen?

Zumindest in personeller Hinsicht noch nicht. Der KSV Hessen Kassel bemüht sich weiter um die Verpflichtung des Offensivspielers Oliver Issa Schmitt. Mit den abgebenden Vereinen 1. FC Köln und dem SC Verl, an den Schmitt noch ausgeliehen ist, sind aber weiterhin Modalitäten zu klären. Die Löwen hoffen, Schmitt bald in Kassel begrüßen zu können. Der 22-Jährige hatte sowohl im Training als auch im Testspiel beim VfL Wolfsburg überzeugt und entspricht genau dem Anforderungsprofil von Trainer Tobias Damm. Rechtzeitig auf den Markt gekommen ist in dieser Woche das Heimsspieltrikot. Die Kasseler werden im Auestadion in dieser Saison in Weiß auflaufen. Zuletzt war Rot die Farbe für daheim. Das zusammen mit den documenta-Machern entworfene Nike-Trikot ist bereits erhältlich – im Kasseler Fanpoint und online im Vereins-Fanshop. Auswärts werden die Kasseler zunächst in Schwarz antreten müssen. Das eigentlich vorgesehene Rot ist derzeit nicht lieferbar, könnte im Laufe der Saison aber noch zum Einsatz kommen.

Auch interessant

Kommentare