5000 Zuschauer sahen Partie gegen Bundesligisten

Tapfere Löwen im Retterspiel: KSV Hessen Kassel verliert gegen Wolfsburg 0:2

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Voller Einsatz: Tim-Philipp Brandner klärt den Ball bei einer Wolfsburger Ecke vor den beiden VfL-Angreifern Victor Osimhen (links) und Landry Dimata.

Kassel. Es war ein Retterspiel. Hilfe für die klammen Kassen der Löwen. Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg war zu einem Freundschaftsspiel gegen den KSV Hessen Kassel in Auestadion.

5000 Zuschauer sahen einen 2:0 (0:0)-Erfolg der Niedersachsen. Fragen und Antworten:

Wie schlug sich der KSV Hessen denn gegen den Bundesligisten?

Die Löwen machten das sehr tapfer. In der ersten Halbzeit, als Trainer Tobias Cramer nahezu die erste Elf aufbot, da musste Torhüter Niklas Hartmann nur beim Schuss von Yunus Malli (21.) ernsthaft eingreifen. Es war ein Testspiel, und das war zu spüren.

An Fahrt nahm die Partie erst in der zweiten Hälfte auf. Und dafür sorgte auch der KSV, bei dem nun nach und nach die jungen Wilden kamen. Zunächst war Hartmann erneut gegen Jakub Blaszczykowski zur Stelle (48.), doch dann sorgten auch die Gastgeber für Gefahr. Wolfsburgs Torhüter Koen Casteels musste sich richtig strecken, um den Schuss von Rolf Sattorov zu parieren (51.)

Und auch nachdem die Gäste durch einen Doppelschlag in Führung gingen - Kaylen Hinds traf nach Vorarbeit von Jakub Blaszczykowski, Mario Gomez mit einem Schlenzer von der Strafraumgrenze - steckten die Löwen nicht auf. Zwei weitere Male verhinderte Casteels einen KSV-Treffer: Gegen den Distanzschuss von Brian Schwechel (79.) und per Fußabwehr gegen Admir Saric (81.). Trotzdem blieb: Der Auftritt war sehr zufriedenstellend.

KSV Hessen Kassel verliert gegen VfL Wolfsburg 0:2

 © Hedler
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Welche Stars hatte VfL-Trainer Andries Jonker aufgeboten?

Der Niederländer hatte sich nicht lumpen lassen. Nahezu alle Stars der Wölfe waren dabei. Und der Kasseler Yunus Malli stand in der Start-Aufstellung - zusammen mit U-21-Europameister Maximilian Arnold, Paul-Georges Ntep und Neuzugang Nany Landry Dimata. Nach dem Wechsel kam noch viel Prominenz, angeführt von Stürmer Mario Gomez und Neuzugang John Anthony Brooks.

Gab es für die Zuschauer ein paar Schmankerl?

Auf dem Feld war es in der Tat zunächst Malli, der für ein paar technische Finessen sorgte. Der kuriose Höhepunkt war aber ein ganz anderer: In der fünften Minute wurde das Spiel für einige Minuten unterbrochen. Grund: ein Fahnenbruch beim Linienrichter. Halb so wild, war ja kein Spielabbruch. KSV-Teammanager Steffen Friedrich und ein Helfer eilten mit Ersatz herbei - und erhielten lang anhaltenden Beifall.

Wie war die Stimmung beim Rettungsspiel im Stadion?

Eine Stunde vor Spielbeginn wirkte vieles etwas improvisiert. Da kam der VfL erstmals auf den Rasen des Auestadions. Von der falschen Seite. Die Fußballer waren in der Auehalle untergebracht. Grund: Die Eishockeyspieler aus Bratislava und Riga besetzten die Kabinen. Als beide Teams sich später warmmachten, da lagen die Eishockeyspieler auf der Tartanbahn und absolvierten Dehnübungen.

Das Stadion füllte sich nur langsam. Klar, der VfL ist nicht Dortmund oder Gladbach. Als es losging, da waren aber 5000 Zuschauer da, darunter auch einige Anhänger des Bundesligisten. Weil der Block mit dem harten Kern der KSV-Anhänger nicht besetzt war, gab es keine Fan-Gesänge. Aber: Bei jeder halbwegs gelungenen Aktion der Löwen brandete sofort Beifall auf. Und einige „VfL“-Rufe gab es auch. Es war also, wie das Spiel es verdiente: sehr freundschaftlich!

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