Sonntag, 14 Uhr, Auestadion

Tobias Damm trifft mit dem KSV Hessen auf seinen Ex-Klub Mainz 05

Er hat alles im Blick: Seit Saisonbeginn ist Tobias Damm Co-Trainer des KSV Hessen. Am Sonntag trifft er mit den Löwen auf seinen Ex-Klub Mainz 05. Foto:  Hedler

Tobi Damm ist angekommen in seiner neuen Rolle. Außenlinie statt Strafraum, Gegner studieren statt Tore schießen – so hat sich die Arbeit des Ex-Stürmers und jetzigen Co-Trainers der Löwen verändert.

Am Sonntag ab 14 Uhr trifft er im Auestadion mit dem KSV Hessen auf die Reserve des FSV Mainz 05. Bei den Rheinhessen stand der 33-Jährige von 2005 bis 2007 unter Vertrag und absolvierte dort auch sein erstes Bundesligaspiel.

Für Damm wird es also ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten werden. Vor allem aber wird er einen ehemaligen Teamkollegen wiedertreffen, der bei Damms Debüt in der Eliteliga am 11. Februar 2006 gegen den Hamburger SV mit auf dem Platz stand: Fabian Gerber. „Seit Saisonbeginn ist er ebenfalls Co-Trainer – bei der FSV-Reserve. Eine Parallele, die schon kurios ist“, sagt der Assistenzcoach der Löwen.

Seit Beginn der Saison bereitet Damm Gegneranalysen vor und muss sich nun um seinen Ex-Klub kümmern. „Die vergangenen Wochen waren sehr aufregend, und die neue Aufgabe macht unheimlich viel Spaß. Da ich im Training immer noch aktiv bin, juckt es jetzt auf der Bank nicht unbedingt im Fuß, nochmal in der Regionalliga spielen zu wollen“, sagt der Ex-Stürmer.

Trotz der unglaublichen Aufholjagd und dem 3:3 bei den Stuttgarter Kickers wird es für den KSV Hessen endlich mal wieder Zeit, einen Dreier einzufahren. Fünf Partien in Folge sind die Löwen nun sieglos, der letzte Erfolg datiert vom 2. September gegen den TSV Steinbach (3:0). „Das Spiel in Stuttgart war emotional schon der Hammer. Nach einer ersten Halbzeit, die so nicht passieren darf, hat die zweite Halbzeit gezeigt, wie viel Charakter im Team steckt“, sagt Damm.

Die Mainzer Mannschaft, die derzeit Fünfter ist, wartet zumindest seit drei Spielen auf einen Sieg. Zuletzt gab es ein 2:2 gegen Ulm. Damm schätzt den offensiv ausgerichteten Gegner sehr spielstark ein, mit enormer Ballsicherheit und viel Qualität im Spiel nach vorn. „Teams, die das Spiel machen wollen, liegen uns eigentlich. Aber bei einer Reserve weißt du eben erst sehr spät, welche Spieler wirklich zum Einsatz kommen“, sagt der Co-Trainer.

Nicht dabei sein wird Ingmar Merle, der in der Schlussphase bei den Stuttgarter Kickers zunächst seine fünfte Gelbe Karte und Sekunden später Gelb-Rot gesehen hatte. „Ansonsten sind alle Spieler fit“, meldet Tobias Damm. Das ist auch deshalb wichtig, weil der KSV am kommenden Mittwoch bereits wieder ran muss, dann ist Hessenpokal in Stadtallendorf. Auch da ist wieder eine Gegneranalyse fällig – vom neuen Co-Trainer Tobias Damm.

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