Wer betreut künftig die Löwen?

Trainersuche beim KSV Hessen Kassel: Plavcic ist raus, Müller heißer Kandidat

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Kennt sich beim KSV aus: Jörg Müller.

Einer ist nicht mehr im Rennen, ein anderer bleibt heißer Kandidat: Fußball-Hessenligist KSV Hessen Kassel befindet sich weiter auf Trainersuche. 

Nach einer Sitzung am Montag soll es auch gestern Gespräche zwischen den Vereinsverantwortlichen gegeben haben.

Nicht mehr zur Debatte steht der bislang hoch gehandelte Valentin Plavic. Der Uefa-Pro-Lizenz-Inhaber war bislang beim Tuspo Grebenstein tätig und sitzt zukünftig auf der Bank des SV Neuhof. Der Klub aus Osthessen nimmt aktuell an den Aufstiegsspielen zur Hessenliga teil. Dafür gewinnt die Personalie Jörg Müller an Fahrt. Der 60-Jährige, der zuletzt den Verbandsligisten SV Kaufungen trainierte, ist derzeit ein heißes Gesprächsthema im Umfeld der Löwen und bei den Fans.

Bislang hat Müller noch keinen Verein für die neue Saison, zudem würde er gut ins Anforderungsprofil des KSV passen. „Wir haben uns Regionalität auf die Fahne geschrieben. Das ist auch das Beste“, sagte KSV-Vorstand Jens Rose jüngst im HNA-Interview zur Trainersuche.

Jörg Müller spielte nicht nur von 1987 bis 1991 für die Löwen, er zeichnete später auch als Coach verantwortlich. Er betreute zunächst die U17-Auswahl des KSV in der damaligen Bundesliga, übernahm dann die zweite Mannschaft des FC Hessen und war Gründungsmitglied beim Neustart des Vereins nach dem Konkurs 1998. Drei Jahre lang trainierte Müller fortan die erste Mannschaft und war später noch mal für die U19 des Klubs verantwortlich.

Neben Jörg Müller kursierten zuletzt etliche Namen rund um das Auestadion. Aber sowohl Daniel Berlinski, der beim Regionalligisten Lippstadt gute Arbeit geleistet hatte, als auch die ehemaligen KSV-Trainer Uwe Wolf oder Matthias Hamann scheinen aktuell nur Gerüchte zu sein. Beeilen müssen sich die Löwen in jedem Fall, denn bereits am 20. Juni steigt der Hessenligist wieder ins Training ein. Spätestens dann muss der neue Coach gefunden sein.

Lesen Sie dazu: KSV-Vorstand Jens Rose: „Diese Jahre bleiben in den Klamotten stecken“

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