KSV trifft am Samstag auf Astoria Walldorf: 14 Uhr, Auestadion

Zusammenhalt ist jetzt wichtig: Nach vier sieglosen Spielen will der KSV Hessen am Samstag gegen Astoria Walldorf endlich wieder drei Punkte einfahren. Foto:  Hedler/nh

Kassel. Wohin führt der Weg des KSV Hessen? Das ist die spannende Frage vor dem Heimspiel des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel am Samstag ab 14 Uhr gegen Astoria Walldorf im Auestadion.

Nach vier sieglosen Partien in Folge haben die Löwen den Anschluss nach ganz oben in der Tabelle verloren und wollen nun wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Zuletzt gab es nur ein 1:1 in Neckarelz.

„Bei Sylvano Comvalius hatte ich gehofft, dass er in dieser Woche zurückkehrt, aber er wird noch ausfallen. Daneben werden uns noch Henrik Giese, der verletzt ist, und der gesperrte Shqipon Bektashi fehlen“, sagt Trainer Matthias Mink zur personellen Situation. Mit Walldorf kommt ein Gegner nach Kassel, der sehr unbeständige Ergebnisse ablieferte. Einem Sieg folgte meist eine Niederlage. Und zuletzt ließ das Team einem 2:4 gegen Aufsteiger Bahlinger SC sogar mit einem überraschenden 3:0-Erfolg gegen den 1. FC Saarbrücken aufhorchen. Die Löwen sollten also in jedem Fall gewarnt sein.

Eine Frage an ... Benjamin Girth

Ist der Bann nach dem Tor gegen Neckarelz gebrochen?

Benjamin Girth: Von Bann gebrochen würde ich nicht sprechen. Es ist ja mein Job, Tore zu schießen. Aber es war sicher eine kleine Erleichterung, und es hat mich sehr gefreut. Besser wäre natürlich gewesen, ich hätte nicht getroffen, und wir hätten gewonnen. Gegen Walldorf habe ich gute Erinnerungen, weil ich in der vergangenen Saison beim 4:0 dreimal getroffen habe. Daran würde ich natürlich am Samstag gern anknüpfen.

Eine Frage an... Torsten Pfennig

Müssen wir am Samstag gegen Walldorf ein kaltes und leeres Auestadion befürchten?

Torsten Pfennig: Also mit sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein satt rechnen wir am Samstag jedenfalls nicht. Ob es leer sein wird? Da kann ich nur sagen: An die Fans können wir nur appellieren, uns weiter so gut wie bisher zu unterstützen. Mit Walldorf kommt ein attraktiver Gegner, der sich nach dem Sieg gegen Saarbrücken im Aufwind befindet. Da freuen wir uns auf jeden Fall über jede Unterstützung.  

Eine Frage an...Matthias Mink

Was müssen die Spieler im Vergleich zum Spiel in Neckarelz besser machen?

Matthias Mink: Ein Thema, das uns beschäftigt, ist die Effektivität im Spiel nach vorn. Da müssen wir uns verbessern. Mit Walldorf erwartet uns nun eine sehr spielstarke Mannschaft, die mit einem robusten Zweikampfverhalten zu Werke geht. Im Gegensatz zum Ergebnis in Neckarelz, das nicht zufriedenstellend war, wollen wir es nun entscheidend besser machen und zumindest ein Tor mehr als der Gegner schießen.  

Eine Frage an... Kevin Rauhut

Wird gegen Walldorf mal wieder die Null stehen?

Kevin Rauhut: Kein Gegentor zu kassieren, ist unser oberstes Ziel, und meines besonders. Das haben wir speziell trainiert. Für einen Treffer sind wir vorn immer gut. Und wenn wir oben dran bleiben wollen, müssen wir Spiele zur Not 1:0 gewinnen. Zuletzt resultierten die Gegentreffer meist aus individuellen Fehlern. Da nehme ich mich nicht aus. Das müssen wir abstellen und vorn am besten ein Feuerwerk zünden - nicht zuletzt für die Fans.

Hintergrund: Hessenpokal: KSV am 14. November

Der KSV Hessen Kassel trifft im Viertelfinale des Hessenpokals auf den Hünfelder SV. Die Partie wird am Samstag, 14. November, ab 13.30 Uhr auf dem Rasenplatz des Verbandsligisten ausgetragen. Der Sieger der Partie trifft im Halbfinale auf den Sieger zwischen Oberliederbach und Offenbach, das im Februar oder März ausgetragen werden soll.

Die Viertelfinals:

• Mittwoch, 11.November, 19.30 Uhr: FC Ederbergland - FSC Lohfelden

• Freitag, 13. November, 18.30 Uhr: TSV Steinbach - SV WehenWiesbaden

• Samstag, 14. November, 13.30 Uhr: Hünfelder SV - KSV Hessen Kassel

• Samstag, 14. November, 14 Uhr: SG Oberliederbach - Kickers Offenbach

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