Team von Uwe Wolf muss gegen die Reserve des FC Ingolstadt antreten

Keine Zeit zum Grübeln: KSV trifft auf starken Neuling

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War einst in Ingolstadt: KSV-Trainer Uwe Wolf.

Kassel. Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel kann eine gute Saison spielen, eine durchschnittliche oder eine schlechte – eines ist gewiss: In Pfullendorf ist nichts zu holen. Auch diesmal gab es eine Niederlage – 0:1 an Gründonnerstag. Aber Zeit zu grübeln, ob Pfullendorf für die Löwen irgendwie verhext ist, bleibt nicht.

Schon am Mittwoch steht die nächste Begegnung an: Im Kasseler Auestadion gastiert ab 18 Uhr die zweite Mannschaft des FC Ingolstadt.

Das hört sich im ersten Moment nicht nach wirklich großem Fußball an, aber: Die Ingolstädter Reserve ist nicht zu unterschätzen, rangiert als Liganeuling auf dem achten Platz. Allerdings ließ die Mannschaft von Trainer Josef Albersinger nach einer starken Hinrunde, in der auch der KSV mit 3:1 besiegt wurde, etwas nach. Zuletzt setzte es vier Niederlagen in Folge.

Der gute Start lässt sich auch mit der Treffsicherheit des besten Ingolstädter Angreifers erklären, der zugleich der erfolgreichste Stürmer der Liga ist: Karl-Heinz Lappe. Der 24-Jährige traf bereits 16-mal.

Ob er in Kassel mitwirkt, ist aber noch nicht klar. Lappe wird auch immer mal wieder in den Kader des Zweitligateams berufen, beim 3:3 am Wochenende gegen Aachen saß er auf der Bank. Und am Mittwoch müssen die Ingolstädter Profis, die gegen den Abstieg in Liga zwei kämpfen, bei Eintracht Frankfurt ran. Interessant: Kassels Trainer Uwe Wolf war vor zwei Jahren noch Co-Trainer dieser Ingolstädter Mannschaft.

Ederbergland im Pokalfinale

Der KSV indes will seine zuletzt guten Leistungen in Heimspielen bestätigen und zeigen, dass mit ihm im Halbfinale des Hessenpokals gegen den Drittligisten Kickers Offenbach zu rechnen ist. Das findet am 24. April im Auestadion statt. Sollten die Löwen gewinnen, stehen sie im Finale. Einen Gegner gäbe es schon: Verbandsligist FC Ederbergland siegte gegen den Hünfelder SV mit 2:0 und darf weiter auf den Einzug in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals hoffen. (hag)

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