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Die Löwen bleiben nach 2:3 am Boden

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Aktion am Boden: KSV-Kapitän Frederic Brill (links) gegen den Homburger Fanol Perdedaj.
Aktion am Boden: KSV-Kapitän Frederic Brill (links) gegen den Homburger Fanol Perdedaj. © imago/fussball-News Saarland

Der KSV Hessen bleibt weiter tief in der Krise: Trotz einer 2:0-Pausenführung vor 1200 Zuschauern beim Tabellenzweiten FC Homburg gingen die Löwen am Ende ohne Punkte vom Platz. Der FC Homburg drehte nach einer gewaltigen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit das Spiel mit einem 3:2-Sieg noch zu seinen Gunsten.

Ideal begann für die Löwen, bei denen Trainer Tobias Damm von Dreier- auf Viererkette umstellte, die Partie. Homburgs Innenverteidiger Michael Heilig verstolperte vor dem Strafraum gegen Serkan Serkan Durna den Ball, der dann allein in den Strafraum eindringen konnte und dem Homburger Torhüter David Salfeld zum 0:1 das Nachsehen gab. Homburg war anschließend komplett von der Rolle. In der Offensive sollte den Grün-Weißen nichts gelingen. Kassel hatte überhaupt keine Probleme, die zu durchsichtig vorgetragenen Angriffsversuche der Homburger zu verteidigen. Die Partie war im ersten Spielabschnitt ziemlich zerfahren mit vielen Fehlpässen auf beiden Seiten. Kassel verteidigte weiter die knappe Führung, um dann aus dem Nichts fünf Minuten vor der Pause sogar zum zweiten Mal zuzuschlagen. Nach einem Eckball bekam der FC Homburg den Ball nicht aus der Gefahrenzone und plötzlich lag der Ball Noah Joners vor den Füßen. Aus wenigen Metern ließ er sich diese Chance nicht nehmen und mit dem erst zweiten Torschuss der Partie führte der KSV Hessen Kassel zur Halbzeit mit 2:0.

„Nun wurden wir regelgerecht vom FC Homburg erdrückt“, stellte Kassels Trainer Tobias Damm fest. Philipp Hoffmann (50.) und Markus Mendler (51.) hatten die nächsten Torchancen für den Gastgeber aus Homburg auf dem Fuß. In der 54. Minute verkürzte der FC Homburg auch folgerichtig auf 2:1. Ein Freistoß von Mendler köpfte Gösweiner aus kurzer Distanz zum 2:1 ein. Kassel fand keine Mittel mehr, den Sturmlauf der Homburger entscheidend zu stören.

„Der FC Homburg war nun so richtig im Spiel, leider verteidigten wir diese Angriffe nicht mehr so gut, wie in der ersten Halbzeit, wo wir den Homburgern nichts zuließen“, stellte Damm fest. Homburg hatte unter anderem durch Perdedaj weitere gute Möglichkeiten. Der Ausgleich in der 73. Minute durch den fünften Saisontreffer von Fabian Eisele war mehr als verdient.

Der FC Homburg wollte den Sieg, und den wechselte Homburgs Trainer Timo Wenzel dann mit Joel Gerezgiher auch ein. Nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung traf Gerezgiher zum 3:2-Sieg des FC Homburg. Tobias Damm enttäuscht: ,,Aufgrund der ersten Halbzeit hätten wir schon einen Punkt mitnehmen können. Aber wir müssen auch eingestehen, dass der Sieg für den FC Homburg aufgrund der zweiten sehr starken Halbzeit auch dann in Ordnung ging und verdient war. Wir haben es einfach nicht mehr verstanden, den Druck auszuhalten.

FC Homburg - KSV Hessen 3:2 (0:2) Homburg: Salfeld, Ndonga, Stegerer, Mendler, Hoffmann (61. Schuck), Perdedaj (78. Hummel), Plattenhardt, Eisele, Steinmetz (78. Gerezgiher), Ristl, Heilig (46. Gösweiner)

KSV: Zunker - Najjar, Nennhuber, Springfeld (64. Döringer), Mißbach (58. Iksal) - Brill (65. Fischer) - Rakk (80. Hagemann), Kahraman (80. Stegmann) - Mogge, Jones, Durna

SR: Wacker (Backnang) - Z: 1200

Tore: 0:1 Durna (4.), 0:2 Jones (40.), 1:2 Gösweiner (54.), 2:2 Eisele (73.), 3:2 Gerezgiher (83.)

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