Spiel auf Zentraler Sportanlage im Mittelring

OSC Vellmar erwartet heute im Duell der Absteiger den KSV Hessen Kassel

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Genau vor einem Jahr: Am 26. Juni 2017 standen sich OSC und KSV ebenfalls gegenüber. Damals scheiterte Vellmars Christian Wollenhaupt (liegend) an Brian Schwechel (Mitte) und David Lensch (links).

Vellmar. Es ist das Duell zweier Absteiger. Attraktiv ist es gleichwohl doch. Denn die Fußballer des OSC Vellmar, bis vor kurzem noch in der Hessenliga vertreten, empfangen heute mit dem Nachbarn KSV Hessen Kassel eine Elf, die sich nach dem Abstieg aus der Regionalliga künftig in der höchsten hessischen Spielklasse beweisen muss.

Weil der Platz des OSC im Stadion am Schwimmbad gesperrt ist, wird die Partie auf der Zentralen Sportanlage im Mittelring ausgetragen. Anpfiff ist um 18.30 Uhr.

Beide Kontrahenten standen sich in der Saison 2005/06 als Hessenligisten letztmals um Punkte gegenüber.

Während viele Fußballmannschaften noch gar nicht in die Vorbereitung zur neuen Saison eingestiegen sind, bestreiten andere bereits die ersten Testspiele. Dies gilt besonders für den KSV Hessen Kassel. Taten sich die Löwen bei ihrem 6:1-Erfolg bei Gruppenligist SG Brunslar/Wolfershausen zum Aufgalopp noch recht leicht, dürften sie nun vor einer schwereren Aufgabe stehen.

Vor erheblichen Herausforderungen stehen auch die Verantwortlichen des OSC. „Wir müssen alles, was wir brauchen, extra hin und her transportieren“, sagt Abteilungsleiter Rudi Hocheimer. Die Zentrale Sportanlage, auf der sonst kaum Spiele stattfinden, verfügt nicht über die Infrastruktur wie das Stadion.

„Es gibt kein Funktionsgebäude und auch keine Bänke für die Auswechselspieler“, berichtet Hochheimer. Auch eine Lautsprecheranlage sowie den Grill für die Bratwürste schafft der OSC herbei.

Zusätzliche Schwierigkeiten bereitet die Sperrung der benachbarten Großsporthalle. „Dadurch fehlen uns die Umkleiden und die Toiletten“, sagt der Abteilungsleiter. Die Folge davon: „Die Spieler müssen sich am Stadion umziehen und dann mit dem Auto rüberfahren. Und wir müssen ein paar Dixi-Klos besorgen.“

Ein interessantes Fußballspiel sollten die Anhänger trotzdem erleben. Schließlich ist es der erste Gradmesser zweier ambitionierter Klubs vor der neuen Serie. Für den vom FC Körle gekommenen Jörg Müller ist es zudem der erste Auftritt als neuer Trainer des OSC. Und für die Vellmarer der erste seit elf Jahren ohne ihren bisherigen Trainer Mario Deppe.

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