Dienstag, 17.30 Uhr, G-Platz

KSV Hessen trifft auf TSV Steinbach: Hessenpokal-Viertelfinale gegen den Lieblingsgegner

Tobias Damm.
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Immer voll dabei: KSV-Trainer Tobias Damm.

Was für eine Woche für den Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel: Den spektakulären Sieg gegen Großaspach vom Samstag noch im Kopf.

Kassel – Heute den TSV Steinbach im Viertelfinale des Hessenpokals vor der Brust (17.30 Uhr, G-Platz). Und am Samstag kommt dann noch Kickers Offenbach zum Derby ins Auestadion. So weit kann bei den Löwen aber noch niemand denken.

Auch, weil noch gar nicht klar ist, welches Personal KSV-Trainer Tobias Damm in diesen beiden Partien zur Verfügung hat.

Neun Ausfälle waren es gegen Großaspach. Verletzte, Kranke, Gesperrte. Sicher zurück sind heute nur Adrian Bravo Sanchez und Nils Pichinot, die jeweils wegen der fünften Gelben Karte am vergangenen Wochenende gefehlt hatten. Sicher ausfallen werden auch gegen Steinbach laut Damm Jon Mogge und Kapitän Frederic Brill. Bei Mahir Saglik, Alban Meha und Brian Schwechel konnte er gestern noch nicht genau sagen, ob es für einen Einsatz reichen wird. Zudem sind auch Sebastian Schmeer und Ingmar Merle angeschlagen aus der Partie in Großaspach gegangen. „Basti wird es auf keinen Fall spielen. Er hat wieder Probleme mit dem Oberschenkel“, sagt der Trainer. Merle werde wohl zumindest auf der Bank sitzen, aber wenn möglich nicht zum Einsatz kommen. Tim Brandner, Marco Dawid und Pascal Maiwald fallen ohnehin aus.

Es gibt also wieder einmal Gründe, dem KSV nicht allzu viel zuzutrauen. Oft genug haben die Löwen gezeigt, dass gerade in schier aussichtslosen Situationen mit ihnen zu rechnen ist. Und dazu ist der TSV Steinbach ja so etwas wie der Lieblingsgegner. Die letzten drei Begegnungen in der Regionalliga hat der KSV allesamt gewonnen, zuletzt am 23. Januar (2:1) beim letzten Spiel von Sergej Evljuskin. Seit 2015 sind die beiden Teams sieben Mal in der Liga aufeinandergetroffen. Vier Mal gewannen die Löwen, drei Mal gab es ein Remis. Das macht Hoffnung.

Im Hessenpokal ist die Bilanz dagegen ausgeglichen. Das erste Duell überhaupt am 8. November 2014 gewann der KSV auswärts nach Treffern von Benjamin Girth und Shqipon Bektasi (2) 3:1. Im Finale dieses Wettbewerbs 2018 feierte Steinbach den bislang einzigen Sieg (2:0). (Maximilian Bülau)

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