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KSV Hessen: Von Wuppertal, Polen und Israel

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Von: Maximilian Bülau

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Jon Mogge.
Verantwortlich für Tore: KSV-Angreifer Jon Mogge. © Dieter Schachtschneider

Drei Wochen sind es noch, bis Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel in die neue Saison startet. In Sachen Neuverpflichtungen gibt es weiterhin keine Neuigkeiten, ein Testspieler, der diese Woche da war, scheint keine Option zu sein.

Kassel – Das nächste Testspiel steht morgen an, erneut in Kassel. In der kommenden Woche haben die Löwen dann besondere Gäste.

Der Spielplan

Die Regionalliga Südwest hat die ersten neun Spieltage nun zeitgenau terminiert. Für den KSV ist jetzt klar: Es geht mit zwei Sonntagsspielen los, erst am 7. August ab 14 Uhr bei Hoffenheim II, dann am 14. August ab 14 Uhr gegen Rot-Weiß Koblenz. Es folgen mit einer Ausnahme Partien am Samstag. Das Derby gegen Offenbach findet am Samstag, 24. September, ab 14 Uhr im Auestadion statt. Bereits eine Woche zuvor gibt es ein Hessenduell gegen die SG Barockstadt ebenfalls in Kassel. Der bis dahin einzige Wochenspieltag ist für Dienstag, 13. September, beim FC Homburg angesetzt.

Das Testspiel

Eigentlich war der Test gegen den Wuppertaler SV morgen auswärts vorgesehen. Weil die Wuppertaler aber im Stadion hätten spielen müssen und das zu teuer ist, findet die Partie nun in Kassel statt. Wie bereits gegen Wiedenbrück in der Vorwoche ist um 14 Uhr Anpfiff auf dem G-Platz. KSV-Trainer Tobias Damm muss nur auf die beiden zentralen Mittelfeldspieler Tim Dierßen und Nils Stendera verzichten. Dierßen fällt mit einem Kreuzbandriss lange aus, Stendera ist nach einer bakteriellen Infektion wieder ins Training eingestiegen, wird morgen aber noch fehlen.

Die Neuzugänge

Auf die muss der Trainer weiter warten. Von Dienstag bis gestern war der polnische Angreifer Daniel Swiderski (27) beim Training dabei, der zuletzt in der vierten Liga seines Heimatlandes aktiv war, bei Stalowa Wola. Überzeugt hat er das Trainerteam aber nicht. Heißt auch: Die Suche geht weiter – nach einem Angreifer und einem Spieler für die linke Seite. Damm wird deswegen nicht unruhig, beschreibt die Situation aber dennoch als „nicht optimal“. Gern hätte er die Neuen schon früher dabei gehabt.

Der Coach sagt allerdings auch: „Ich habe überhaupt keine Bauchschmerzen, mit dem Kader in die Saison zu gehen, der mir derzeit zur Verfügung steht.“ Für die linke Seite hat er mit Alexander Mißbach und Serkan Durna ja immer noch Optionen, die eine eher defensiver, die andere eher offensiver. Auch wenn ein möglicher Neuzugang für links am Ende keinen starken linken Fuß habe, sieht Damm das nicht als großes Problem.

Im Sturmzentrum hat er mit dem am Ende der vergangenen Saison formstarken Jon Mogge sowie Eigengewächs Marcel Fischer ebenfalls zwei Alternativen, mit denen er zufrieden ist.

Die Gäste

In der kommenden Woche haben die Löwen dann ganz besondere Gäste. Vom 19. bis zum 26. Juli absolviert der israelische Zweitligist Hapoel Nir Ramat HaSharon ein Trainingslager in Kassel. Organisiert hat das Ganze KSV-Vorstand Jens Rose. Am kommenden Freitag wird es auch ein Testspiel der Löwen gegen den Klub aus Israel geben. Dieses findet im Auestadion statt. Die Mannschaft ist in der Stadt Ramat HaSharon zuhause. Diese liegt etwa 16 Kilometer nordöstlich von Tel Aviv. (Maximilian Bülau)

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