Die Vorfreude steigt

Sunexpress-Cup: Nur noch eine Woche bis zum Hallenturnier

Mit Paderborn in Kassel: André Breitenreiter. Fotos:  dpa

Kassel. Eine Woche noch, dann steigt der Budenzauber in der Kasseler Eissporthalle: Sechs Teams kämpfen am 11. Januar ab 17.30 Uhr um den Titel beim Hallenfußballturnier um den Sunexpress-Cup. In der Gruppe A treten die Zweitligisten vom FSV Frankfurt und FC St. Pauli sowie der türkische Vertreter Alanyaspor an.

In der Gruppe B spielen neben dem SC Paderborn die beiden nordhessischen Regionalligisten KSV Hessen und KSV Baunatal. Die Aspekte des Turniers:

DER NORDHESSEN-ASPEKT

Neben den beiden Lokalmatadoren vom KSV Hessen und KSV Baunatal gibt es zwei Spieler im Turnier, die sich in der Region bestens wohlfühlen sollten. Beide spielen in der Abwehr beim FC St. Pauli, beide zählen zu den Stützen des Tabellensechsten der 2. Bundesliga. Sören Gonther (27) aus Schrecksbach im Schwalm-Eder-Kreis wechselte 2007 von Baunatal nach Paderborn, absolvierte dort 113 Spiele und ist seit 2012 für den Kiezclub am Ball.

Ein Jahr früher heuerte Sebastian Schachten aus Bad Karlshafen in Hamburg an. Der 29-Jährige war bereits für Gladbach und auch Paderborn am Ball, ehe es ihn in den Norden zog. Nach langer Verletzungszeit gab ihm Trainer Roland Vrabec wieder eine Chance, die er prompt nutzte. Seit dem 13. Spieltag steht Schachten im Team und hat mit der Kicker-Durchschnittsnote von 2,83 den Bestwert aller St.-Pauli-Spieler.

DER TRAINER-ASPEKT

Ganz neue Trainer, neue Trainer und altbekannte Trainer – all das könnte das Turnier in der Eissporthalle bieten. Ein ganz neues Gesicht wird vielleicht der KSV Hessen präsentieren, eine Entscheidung im Laufe der nächsten Woche scheint zumindest möglich. Ein neues Gesicht stellt sicher St. Paulis Roland Vrabec dar, der im vergangenen November Michael Frontzeck beerbte und erst kurz vor Weihnachten seinen Vertrag bis 2015 verlängert bekam. Ein altbekanntes Gesicht ist André Breitenreiter, der seit dieser Saison in Paderborn das Sagen hat und 2002/2003 noch für den KSV Hessen spielte.

DER TÜRKEI-ASPEKT

Sie sind das Salz in der Suppe, auch wenn im vergangenen Jahr der türkische Vertreter von Göztepe Izmir seine Fußballkünste in der Eissporthalle schuldig blieb. Nun wird sich Alanyaspor in Nordhessen versuchen. Das Team ist an der türkischen Riviera beheimatet und liegt etwa 135 Kilometer östlich von Antalya. Mit etwa 100 000 Einwohnern leben dort nur etwa halb so viel Menschen wie in Kassel.

Der türkische Zweitligist belegt derzeit Rang zwei und hat einen Spieler in seinen Reihen, der hierzulande gut bekannt ist: Aydin Cetin. Der Stürmer wuchs in Brackenheim bei Heilbronn auf und absolvierte von 1999 bis 2004 insgesamt 91 Zweitliga- und 32 Regionalligapartien für den Karlsruher SC. Mit Sakaryaspor und Karabükspor gelang dem 33-Jährigen zweimal der Aufstieg in die Süper Lig.

Von Torsten Kohlhaase

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