Sonntag, 14 Uhr, Auestadion 

Was beim KSV Hessen besser werden muss: Weniger Fehler, mehr Zielstrebigkeit

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Ganz schön umständlich: Die KSV-Spieler Sebastian Schmeer (links) und Adrian Bravo Sanchez haben sich verhakt.

Mit dem ersten Pflichtspiel-Sieg hat es für den neuen Trainer Dietmar Hirsch schon einmal geklappt.

Nach dem 3:4 gegen Stadtallendorf am vergangenen Wochenende siegte der KSV Hessen Kassel am Mittwochabend im Fußball-Hessenpokal 8:0 (3:0) beim Gruppenligisten Calden/Meimbressen. Nun soll natürlich auch der erste Liga-Erfolg her. Die Chance dazu haben die Löwen beim Heimauftakt am Sonntag gegen Türk Gücü Friedberg. Anstoß im Auestadion ist um 14 Uhr. Was besser werden muss:

Fehler minimieren

Wer das Spiel gegen Stadtallendorf gesehen hat, der sagt: Der KSV darf einfach nicht so viele Fehler machen. Wäre es bei zwei individuellen Patzern geblieben, die zu Toren führten, dann hätten die Kasseler die Partie womöglich sogar noch gewonnen. Vier sind dann aber doch zu viel. Hirsch hielt im Pokal Wort und bot dieselbe Viererkette auf, die auch am Wochenende zuvor gespielt hatte – also auch Jan-Philipp Häuser. Dieses Mal gab es keinen Gegentreffer. Der Gegner hieß zwar „nur“ Calden, Sicherheit könnte so dennoch zurückgekommen sein.

Zielstrebigkeit erhöhen

Ja, die Löwen waren gegen Stadtallendorf fast über die gesamten 90 Minuten die bestimmende Mannschaft. Aber: Aus dem Spiel heraus gab es trotzdem kaum Möglichkeiten. Den ersten Torschuss gab Marco Dawid in der 30. Minute ab – der führte indirekt auch gleich zum Anschlusstreffer, denn den abgewehrten Ball schob Lukas Iksal zum 1:2 ein. Der KSV muss einfacher spielen. Lieber mal einen Haken weglassen und den direkten Weg zum Tor suchen, als sich in umständlichem Klein-Klein zu verzetteln. Das sieht auch besser aus.

Freistöße herausholen

Klingt vielleicht komisch, aber mehr direkte Freistoßtore als der KSV hat im vergangenen Jahr – eine Statistik haben wir nicht – wohl kaum ein Hessenligist erzielt. Gegen Stadtallendorf war es Alban Meha, der einen ruhenden Ball versenkte – dessen Sperre wegen Roter Karte steht nun fest. Der Neuzugang muss zwei Partien aussetzen. Weil das Pokalspiel eingerechnet wird, fehlt er nur noch am Sonntag. Und: Ingmar Merle ist nach abgesessener Sperre wieder einsatzbereit. Zu dessen Freistoßqualitäten muss nichts mehr gesagt werden.

Geschichte studieren

Denn die Bilanz gegen Friedberg ist einwandfrei. Zwei Duelle gab es bislang – beide in der vergangenen Saison, beide gewannen die Löwen. Das Hinspiel in Friedberg endete 3:0, die Torschützen hießen Nael Najjar (2) und Brian Schwechel. Najjar ist der einzige Ausfall, den Trainer Hirsch verkraften muss. Im Auestadion gab es sogar ein 4:0 – und das war noch schmeichelhaft für die Gäste. Die Treffer erzielten damals Mahir Saglik (2), Sebastian Schmeer und Adrian Bravo Sanchez. Drei Spieler, die auch am Sonntag wieder dabei sein werden.

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