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Wehen Wiesbaden verliert zweites Halbfinale im Hessenpokal

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Von: Maximilian Bülau

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Kassel. Jetzt muss eben doch der Pokalsieg her: Fußball-Drittligist Wehen Wiesbaden hat den KSV Hessen hängen lassen und den DFB-Pokal nun doch wieder einen Sieg nach hinten geschoben.

Der TSV Steinbach, Ligakonkurrent der Löwen, gewann das zweite Halbfinale im Hessenpokal gegen den klassenhöheren Gegner 2:0 (2:0).

Damit wird den Löwen die Finalteilnahme nicht mehr ausreichen, um im Pokal der Großen dabei zu sein. Das wäre der Fall gewesen, hätte Wehen das Endspiel erreicht und in die Liga einen der ersten vier Plätze belegt.

KSV-Trainer Tobias Cramer war selbst vor Ort in Haiger im Stadion des TSV Steinbach. Und er sah einen durchaus verdienten Sieg für die Gastgeber. „Der Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten hat die Weichen gestellt. Wiesbaden hatte eigentlich keine richtige Chance“, sagt Cramer. Die Entscheidung in dieser Partie fiel nämlich innerhalb von zwei Minuten. Erst traf Michael Akoto ins eigene Tor (29.). Dann erzielte Steinbachs Dennis Wegner nach einem schnell ausgeführten Freistoß das 2:0 (30.).

Enttäuscht war Cramer über dieses Ergebnis aber nicht. „Wir haben immer gesagt, dass wir den Pokal gewinnen wollen. Und so ist das eben im Sport. Verlassen darf man sich auf niemanden.“

Als Steinbach gerade per Doppelschlag die Weichen auf Sieg stellte, da lag KSV-Kapitän Frederic Brill zuhause auf der Couch. Das Handy hatte er zur Seite gelegt. Von der Partie wollte er nichts mitbekommen. „Mir war klar, dass die Jungs sicherlich per WhatsApp die Zwischenstände schicken. Deswegen habe ich gar nicht aufs Handy geguckt“, sagt Brill.

Als es vorbei war, da schaute er aber nach, wie dieses zweite Halbfinale des Hessenpokals ausgegangen ist. „Wir haben nichts verloren, wir konnten bei diesem Spiel nur gewinnen. Wir haben das Finale ja ohnehin schon erreicht und wollen den Pokal holen“, sagt der Kapitän.

Brill merkt dennoch an, dass es fairer hätte sein können, wenn beide Halbfinals zum selben Zeitpunkt stattgefunden hätten. „Als wir gespielt haben, da hatte Wehen in der Liga noch keine neun Punkte Vorsprung. Vielleicht hätten sie diese Partie dann noch ein bisschen ernster genommen.“

Nun findet das Endspiel am 21. Mai aber zwischen den Löwen und Steinbach statt. Einen Vorgeschmack gibt es schon in einer Woche. Da trifft der KSV in der Liga auf den Rivalen aus Hessen.

Lesen Sie dazu: Löwen siegen 2:1 in Eddersheim und träumen weiter vom DFB-Pokal

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