Rakk, Bravo Sanchez und zweimal Damm treffen

4:0 - KSV im Test gegen Lohfelden im Wettkampfmodus

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Das ist das 1:0: Steven Rakk (vorn) hat die Führung für den KSV Hessen erzielt. Geschlagen im Hintergrund: Lohfeldens Torhüter Andre Schreiber.

Kassel. „Es war ein intensives Spiel mit einer hohen Körperlichkeit. Für uns war das sehr gut, weil wir jetzt in den Wettkampfmodus kommen mussten“, sagte Tobias Cramer, Trainer des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel.

Auch wenn er das Ergebnis nicht überbewerten wollte, so war er mit dem 4:0 (2:0) seiner Mannschaft im Test gegen den Hessenligisten FSC Lohfelden am Mittwochabend doch zufrieden.

Steven Rakk hatte den KSV vor 150 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz nach 19 Minuten in Führung gebracht, als er einen Abpraller verwertete. Adrian Bravo Sanchez stellte keine zehn Minuten später (28.) auf 2:0 für die Gastgeber, die aus reiner Vorsicht auf die zuletzt angeschlagenen Sebastian Schmeer und Nicolai Lorenzoni verzichteten. „Beide haben aber individuell trainiert“, erklärte Cramer. Bravo Sanchez führte einen Freistoß schnell aus und profitierte dabei von der Unordnung in der Lohfeldener Abwehr.

Im zweiten Durchgang erhöhte dann Stürmer Tobias Damm im Alleingang auf 4:0: Zunächst bestrafte er einen Fehler von Lohfeldens Torhüter Andre Schreiber an der Strafraumgrenze mit dem 3:0 (51.). Das 4:0 besorgte Damm per Strafstoß, nachdem David Lensch aus der A-Jugend des KSV gefoult worden war (74.).

Da lag die Schrecksekunde des Abends bereits hinter den Löwen. Nach der Halbzeit musste Torschütze Rakk verletzungsbedingt ausgewechselt werden. „Er hat sich vermutlich das Knie geprellt. Genaueres wird die Untersuchung am Donnerstag zeigen. Einen Gegenspieler trifft aber keine Schuld“, sagte Cramer, der insgesamt 16 Akteure einsetzte.

Mit 15 Spielern bestritten die Lohfeldener die Partie. „Ich musste acht Spieler ersetzen“, erklärte FSC-Coach Otmar Velte, dessen Mannschaft in einem Lattentreffer in der ersten Halbzeit die beste Torchance hatte. „Unser Maßstab sind unsere Gegner in der Serie“, wollte auch er dem Resultat nicht zu viel Bedeutung beimessen. „Mir hat gut gefallen, dass wir uns gut bewegt und einige gelungene Kombinationen gezeigt haben. Gestört haben mich allerdings die vielen kleinen Nickeligkeiten in der Partie.“ Der Hauch von Aggressivität sei teilweise an der Grenze gewesen, sagte auch Cramer, der ínsgesamt zufrieden war mit der Einstellung seiner Mannschaft. „Anders als im Test gegen Baunatal haben wir die Partie über 90 Minuten kontrolliert.“ 

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