Idee des DFB sorgt für Hohn und Spott im Netz

Widerstand gegen China-Plan in der Regionalliga Südwest wächst

Kassel. Zustimmung, Verwunderung, Ablehnung, Spott – nach der Ankündigung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), in der kommenden Saison die U20-Nationalmannschaft Chinas in der Regionalliga Südwest außer Konkurrenz mitspielen zu lassen, bieten die Reaktionen darauf das gesamte Gefühlsspektrum.

Im Internet erntet der Verband vor allem Hohn für den Vorschlag, über den am 11. Juli im Rahmen einer Managertagung aller Südwest-Klubs entschieden werden soll. Auf Facebook gibt es mittlerweile eine Seite „China U20 Ultras Südwest“, die ironisch als Anhang der Asiaten postet.

So schrieben angeblichen Ultras, nachdem Waldhof Mannheims bekannt gab, die Spiele gegen die U20 boykottieren zu wollen: „Da der Waldhof Angst verspürt, von unserer Mannschaft an die Wand gespielt und von uns niedergesungen zu werden, hoffen wir, dass die chinesische U20 den offiziellen Platz in der Regionalliga Südwest von Waldhof Mannheim übernehmen kann. Wir können auch Relegation.“

Ein weiterer Eintrag: „Kickers Offenbach, Stuttgarter Kickers, 1. FC Saarbrücken, TuS Koblenz, Hessen Kassel, egal, wer es wird am 1. Spieltag, die müssen über 2000! Schlachtenbummler in Rot-Gelb-Rot überstehen.“ Kurze Zeit später: „Wir verabschieden uns nun endgültig ins Wochenende. Sojasauce statt Red Bull.“

Vorher hatte Rot-Weiß Oberhausen bei Twitter Neuerungen für die Regionalligen veröffentlicht – natürlich nicht ernst gemeint. Neben der Aufnahme der U20 Chinas werde in Zukunft per Glückkeks entschieden, wer aufsteigt – der mit der schönsten Weisheit gewinnt. Oder: „Jedes Maskottchen muss durch einen tanzenden Drachen ersetzt werden.“ Der Widerstand gegen den China-Plan des DFB wächst.

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