Der KSV Hessen tritt nach Pokalcoup in Elversberg an – Samstag, 14 Uhr

Wieder gegen ein Spitzenteam

In Form: Benjamin Girth (links) vom KSV Hessen klatscht sich mit dem Teamkollegen Sergej Schmik ab. Foto: Hedler

Kassel. Wenn der Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel am morgigen Samstag bei der SV Elversberg antritt (Anpfiff: 14 Uhr), dann wird ihm ziemlich viel bekannt vorkommen: Der Gegner ist ein Spitzenteam, er ist körperlich robust, er hat in der Liga in diesem Jahr noch nicht verloren. Das sind die selben Voraussetzungen wie vor dem Spiel unter der Woche im Hessenpokal-Viertelfinale gegen Kickers Offenbach, das die Löwen mit 1:0 gewannen.

KSV-Trainer Matthias Mink hätte nichts dagegen, wenn seine Elf noch einmal einen solchen Coup landen könnte wie am Dienstagabend, er ist sich aber der Schwere der kommenden Aufgabe bewusst: „Gerade offensiv ist Elversberg eine Macht.“ Torjäger Mijo Tunjic hat schon zwölfmal in dieser Saison getroffen. Ihn gilt es zu stoppen.

Bei aller Stärke der Saarländer: Auch die SV Elversberg ist verwundbar. Der KSV weiß das auch deshalb, weil ihm in der Hinrunde ein 1:0-Erfolg im Auestadion gelang. Damals traf Shqipon Bektasi in seinem ersten Spiel für die Löwen in der letzten Minute.

Bektasi ist nach seiner Verletzung nun wieder gänzlich fit, in Offenbach wurde er bereits eingewechselt. Überhaupt hat der KSV kaum angeschlagene Spieler in seinen Reihen. Nur Tim-Philipp Brandner fällt sicher aus, hinter den Einsätzen von Sergej Evljuskin und Steffen Friedrich steht ein Fragezeichen.

Sicher mit dabei ist Sergej Schmik. Der Außenverteidiger rückte zuletzt wieder in die Startelf und hatte seinen Anteil am Erfolg in Offenbach. Ausgiebig gefeiert wurde der nicht, berichtet er: „Es kam recht schnell die Müdigkeit.“

Ein Thema, mit dem er sich eigentlich auskennen müsste: Ende Februar wurde der 25-Jährige Vater der kleinen Paula. Aber: „Sie schläft ganz gut.“ Deshalb ist davon auszugehen, dass Sergej Schmik gegen die SV Elversberg hellwach sein wird.

Bei aller Konzentration auf den kommenden Gegner, ist das Derby schon im Hinterkopf, sagt Schmik. Wenn das sein Trainer wüsste. Mink nämlich betont: „Das Spiel gegen Baunatal spielt jetzt noch keine Rolle.“

Von Florian Hagemann

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