KSV will gegen Kaiserslautern letzte Zweifel beseitigen

Wird am Samstag fehlen: Shqipon Bektashi hat sich eine Bauchmuskelzerrung zugezogen. Im Hinspiel gegen Kaiserslautern hatte dr Stürmer das Kasseler 1:0 erzielt. Foto: Hedler

Kassel. Der KSV will die Sache abhaken, möglichst schon am Samstag mit dem Heimspiel gegen die U 23 des 1. FC Kaiserslautern (14 Uhr, Auestadion).

„Wir beschäftigen uns nicht mit dem Gedanken Abstieg. Aber wir haben die Tabelle im Blick. Und wir wissen, dass wir endlich wieder punkten müssen“, sagt Matthias Mink, Trainer des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel. Und er erklärt nach zuletzt vier Niederlagen am Stück und erst vier Siegen bei elf Spielen in diesem Jahr: „Das ist jetzt auch eine Charakterfrage. Die haben wir in dieser Woche im Training auch gestellt.“

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Sie ist ohnehin eher theoretischer Natur, die Gefahr, dass die Löwen noch in bedrohte Tabellenregionen geraten können – weil die Ergebnisse unter der Woche dem KSV in die Karten spielten. Durch die Niederlagen in Nachholspielen von Nöttingen und Pirmasens ist der Abstand auf Platz 14 drei Spieltage vor Saisonende bei sechs Punkten geblieben. Zusätzlich stehen die Kasseler auch im Torverhältnis deutlich besser als die Teams auf den hinteren Plätzen. Vor allem aber gilt für die Gastgeber: „Unser Ziel war ein einstelliger Tabellenplatz. Den wollen wir auch immer noch erreichen“, so Mink.

In den letzten Wochen sind sie diesen Ansprüchen hinterhergelaufen. Ausnahme: der Hessenpokal, in dem am kommenden Mittwoch das Finale gegen den VfB Gießen ansteht. „Natürlich ist der Pokal das große Thema“, sagt Mink. Doch auch das ist leichter anzugehen, wenn die letzten Zweifel am Klassenerhalt am Samstag beseitigt werden können. Im Hinspiel erreichten die Kasseler Gäste immerhin ein 1:1. Torschütze damals war Shqipon Bektasi, der diesmal fehlen wird. Der Stürmer hat sich eine Bauchmuskelzerrung zugezogen. Stefan Müller ist nach dem Bruch des Augenbogens erfolgreich operiert worden. Wahrscheinlich wird für den Verteidiger eine Gesichtsmaske gefertigt, die ihm eine baldige Rückkehr ermöglichen soll. Bis zum Pokal wird das aber wohl nicht klappen. Weiter fehlen wird auch Außenverteidiger Tim-Philipp Brandner.

Ohne drei wird die Charakterfrage gegen Kaiserslautern also angegangen. „Der Wille ist ja ohnehin da. An dem hat es auch zuletzt nicht gefehlt, eher an der Umsetzung“, stellt Mink klar. Und wenn es dann klappt und die letzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigt sind, dann gilt: Volle Konzentration und Vorfreude auf das Pokalfinale.

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