KSV will mit Mink am Seitenrand gegen Koblenz siegen

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So war es im Hinspiel: KSV-Trainer Matthias Mink musste die Partie gegen Koblenz von der Tribüne aus verfolgen und sah einen 3:0-Sieg.

Kassel. Koblenz können sie. Wenn der KSV um 19.30 Uhr bei der TuS antritt, dann kann er es trotz der letzten Niederlage gegen Nöttingen eigentlich mit viel Selbstvertrauen tun.

Seit Matthias Mink die Löwen trainiert, gelangen in zwei Spielen auch zwei verdiente Siege.

Kurios: Bei nur einem Erfolg stand der Trainer an der Seitenlinie. Im März vergangenen Jahres feierte Mink bei der Partie in Koblenz seinen Einstand, der dank eines Treffers von Christian Henel zum 1:0 überaus gelungen war. Den 3:0-Erfolg im Heimspiel dieser Saison – Tobi Becker, Tobi Damm und Benjamin Girth erzielten die Tore – erlebte der Trainer dann nur von der Tribüne aus. Er war vom Verband wegen übermäßigen Reklamierens für ein Spiel gesperrt, wurde von Co-Trainer Tobias Cramer vertreten. Kein Wunder also, dass Mink vor der heutigen Partie scherzhaft sagt: „Vielleicht sollte ich mich wieder auf die Tribüne setzen.“

Auch die Ausgangslage gleicht der aus dem Herbst letzten Jahres. Damals hatte der KSV zwei schmerzhafte Niederlagen gegen die jeweiligen Tabellenletzten Zweibrücken und Nöttingen hinter sich. Am vergangenen Wochenende war es erneut Kellerkind Nöttingen, das die Erfolgsserie der Löwen mit dem 2:0 im Auestadion stoppte. „Was wir da gespielt haben, das wurde unseren Ansprüchen nicht gerecht“, sagt Mink. Umgekehrt hat Koblenz unter der Woche beim 2:1 in Zweibrücken einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf gelandet, mit dem auch der Vorsprung auf den KSV Baunatal gewachsen ist. Überhaupt erklärt Mink: „Das ist nicht mehr die Mannschaft aus dem Vorjahr. Da stehen einige gestandene Spieler im Team. Ihr einziges Problem ist die mangelnde Durchschlagskraft.“ Die führt wohl auch dazu, dass die TuS in dieser Saison ein einziges Heimspiel gewonnen hat: gegen Pirmasens am 12. Oktober 2014.

Lang ist es her. Und natürlich will der KSV nicht das Team sein, gegen das diese Serie endet. Zumal die Löwen, bei denen Enrico Gaede, Tim Philipp Brandner und Damm fehlen, Werbung betreiben wollen für die kommenden Heimspiele: Zunächst geht es in der Liga unter Flutlicht gegen Mannheim (Freitag, 24.), dann am Mittwoch den 29. im Pokal gegen Wehen Wiesbaden. „Da stehen“, sagt Mink, „zwei Highlights für uns an.“ Vorher aber müssen sie erst noch einmal Koblenz können. Mit Mink am Seitenrand.

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