KSV: Pokalspiel in Eschborn ist erster Pflichtspiel-Einsatz für den neuen Trainer

Pokalspiel in Eschborn: KSV-Trainer Wolf freut sich auf das Kribbeln

Wohin geht der Weg? Uwe Wolf möchte mit dem KSV Hessen zunächst einmal ins Viertelfinale des Hessenpokals einziehen. Foto: Fischer

Kassel. Jetzt wird es ernst. „Man freut sich einfach, dass es losgeht. Endlich beginnt die Wettkampf-Phase“, sagt Uwe Wolf. Und: „Auch als Trainer braucht man das Kribbeln vor einem Spiel. Und die Drucksituation. Deshalb mache ich diesen Job ja.“

Als Trainer ist er nun beim Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel gelandet. Mit seinem neuen Verein bestreitet Wolf am Samstag sein erstes Pflichtspiel.

Und das ist gleich ein ganz wichtiges. Im Hessenpokal treten die Löwen beim Hessenliga-Spitzenreiter Eschborn (Samstag, 14.30 Uhr, Heinrich-Graf-Sportanlage) an. Die Partie ist die Qualifikation für das Viertelfinale. In dem würden die Löwen im Fall eines Sieges in Eschborn auf den Drittligisten SV Wehen Wiesbaden treffen. Beide Mannschaften hatten sich in der Vorsaison im Finale gegenübergestanden, das Wehen gewann.

Klar ist: Die Löwen nehmen diese Partie richtig ernst – schließlich sind es nur wenige Schritte bis ins Finale. Und dann würde bereits der erneute Einzug in die lukrative erste Hauptrunde locken. „Das ist für jeden ein Anreiz“, sagt Wolf. Nicht zu vergessen: Es wäre, wie das Spiel gegen den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf im letzten Jahr gezeigt hat, ein wichtiges finanzielles Zubrot für einen Amateurklub. „Ich habe den Spielern deshalb gesagt: Wenn es dem Verein besser geht, dann geht es euch auch besser“, erklärt Wolf.

Eschborn hat er in Testspielen beobachtet, weiß also um Stärken und Schwächen des Gegners, der mit 50 Punkten aus 21 Partien in der Hessenliga sechs Punkte vor dem KSV Baunatal auf Rang eins steht. Beim 0:0 der Löwen gegen eben diese Baunataler am vergangenen Wochenende hat Wolf auch gesehen, dass seine Mannschaft sich noch steigern muss. Vor allem der Spielaufbau war auf dem Kunstrasen zu schwerfällig und ideenlos. Die klassentieferen Baunataler wirkten leichtfüßiger und waren dicht dran an einem Prestigesieg.

Nguyen wieder fit

Eine gute Nachricht gab es unter der Woche: Christopher Nguyen, der in der zweiten Halbzeit mit einer schmerzhaften Oberschenkelverletzung ausgewechselt worden war, ist schnell wieder fit geworden. Er soll mit seinem Tempo auf der linken Seite für Unruhe in der Eschborner Hintermannschaft sorgen. Wolf hat bei seinem Debüt personell also genügend Alternativen. Verzichten muss er nur auf die Dauerverletzten Sebastian Gundelach und René Ochs.

Von Frank Ziemke

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