Interview mit dem Ex-Löwen-Trainer

Uwe Wolf über den KSV: "Aufregende Zeit mit Turbulenzen"

In seinem Element: Uwe Wolf in seiner Zeit als Trainer des KSV Hessen Kassel. Foto: nh

Kassel. Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel trifft am Samstag im Testspiel auf Wacker Burghausen (14 Uhr, Auestadion) - und damit auf den ehemaligen Löwen-Trainer Uwe Wolf.

Der spricht im Interview mit unserer Zeitung über seine Zeit beim KSV Hessen und trifft klare Aussagen.

Wolf auf die Frage, warum der KSV 2013 in der Relegation zur Dritten Liga an Kiel gescheitert ist: "Weil uns ein torgefährlicher Stürmer gefehlt hat. Ich habe darauf mehrmals hingewiesen, leider waren die Verantwortlichen der Meinung, dass der Kader stark genug ist. So hat der Verein am falschen Ende gespart - und das i-Tüpfelchen blieb aus."

Insgesamt bezeichnet Wolf im HNA-Interview die Zeit beim KSV als aufregend - "verbunden mit Turbulenzen". Er vermisste mitunter die Professionalität. Wolf: "Wenn ich einen Mann wie Mirko Dickhaut als Sportdirektor verpflichten kann, dann muss ich die Chance nutzen. Diese Chance hat der KSV verstreichen lassen. Oder nehmen Sie Geschäftsführer Giuseppe Lepore, den man sprichwörtlich vom Hof gejagt hat. Jetzt ist er in Worms und hat dort innerhalb kürzester Zeit eine gute Mannschaft zusammengestellt. Von Lepore sind immer gute Tipps gekommen. Ein Stefan Müller zum Beispiel würde ohne ihn nicht beim KSV spielen."

Ansonsten ist Uwe Wolf weiter ganz Uwe Wolf - er polarisiert nach wie vor. Das gibt er auch offen zu. Allerdings hat er sich einen Ratschlag seines Co-Trainers aus dem vergangenen Jahr zu Herzen genommen. Wolf: "Der hat zu mir gesagt: Úwe, riseig, wie du immer die Wahrheit sagst. Aber ich gebe dir einen Tipp: Sag nicht immer die Wahrheit, wenn sie nicht gefragt ist.'"

Das ganze Interview lesen Sie am Samstag in der gedruckten Ausgabe der HNA.

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