Am Samstag kommen die Stuttgarter Kickers   

Zukunft des KSV Hessen: Klassenerhalt oder Abstieg in die Hessenliga?

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In Freiburg: Tobias Cramer (vorn) verfolgt das Spiel. 

Kassel. Anfang des Jahres hatte KSV-Trainer Tobias Cramer mal gesagt, Mitte März wisse man, wo die Reise hingeht. Also ob sie in die Hessenliga oder zum Klassenerhalt in der Fußball-Regionalliga führt.

Doch trotz der 0:3-Niederlage am Dienstag bei der Reserve des SC Freiburg ist auch Ende März noch nicht klar, welche Zukunft den Löwen bevorsteht. Und diese Klarheit wird auch noch auf sich warten lassen.

„Dafür haben wir einfach zu viele Punkte geholt“, ordnet der Coach seine Aussage von damals lächelnd ein. Denn nur wenn die Löwen den Anschluss zu den vorderen Plätzen nicht hergestellt hätten, dann wäre wohl schon jetzt klar gewesen, dass im kommenden Jahr eine Liga weiter unten gespielt wird. Trotz der Niederlage im Breisgau nach Toren von Felix Roth (26./Foulelfmeter), Rico Wehrle (49.) und Pedro Manolo Rodas Steeg (90.+3) befindet sich der KSV aber in Schlagweite.

Noch weniger Klarheit herrscht in der Regionalliga Südwest ja schon traditionell, weil nicht klar ist, wie viele Mannschaften am Ende absteigen werden. Von mindestens drei bis maximal sechs ist alles möglich.

Die Rechnung ist allerdings ganz einfach: Sechs Teams würde es nur treffen, sollte noch eine Mannschaft aus der dritten Liga in die Südwest-Staffel absteigen. Der erste Kandidat dafür ist die SG Sonnenhof Großaspach, die als 13. aber schon elf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz hat.

Drei Absteiger wird es mindestens geben – ob es vier oder fünf werden, hängt schließlich von den Mannschaften ganz oben ab. Schaffen Meister und Vizemeister den Sprung in Liga drei, sind es nur drei Absteiger. Schafft es einer, sind es vier. Schafft es keiner, sind es fünf. Auch da muss der KSV also die Aufstiegs-Relegation abwarten, um Sicherheit zu haben.

Will Trainer Cramer schon vorher sicher sein, dann müsste sein Team fünf Mannschaften hinter sich lassen. Ein Kandidat ist der nächste Gegner. Am Samstag sind die Stuttgarter Kickers ab 14 Uhr im Auestadion zu Gast. Zusammen mit Ulm und Worms ist das eine der Mannschaften, die der KSV noch einholen könnte. Fünf Euro ins Phrasenschwein: Es wird ein Sechs-Punkte-Spiel.

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