Samstag ab 14 Uhr im Auestadion

Zurück in der Festung: KSV Hessen empfängt Koblenz

Nicolas Gröteke (links) und Frederic Brill.
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Torhüter und Kapitän: (vorne links) Nicolas Gröteke, der seinen Vertrag verlängert hat. Daneben: Frederic Brill.

Zuhause: zwei Siege, zwei Unentschieden. Auswärts: drei Niederlagen, ein Unentschieden. Es ist offensichtlich, dass sich Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel im heimischen Auestadion mal wieder richtig wohlfühlt.

Kassel – Dass die Heimspielstätte erneut zur Festung wird, das wünscht sich nicht nur Trainer Tobias Damm. Als nächstes versucht Rot-Weiß Koblenz morgen ab 14 Uhr, diese einzunehmen.

Es gab ja vor nicht allzu langer Zeit schon einmal eine Phase, in der die Löwen zuhause in Ligaspielen fast zwei Jahre unbesiegt blieben. In der das Auestadion schon einmal zur Festung wurde. Vom 25. November 2017 (1:2 gegen Saarbrücken) bis zum 6. Oktober 2019 (1:2 gegen Eddersheim). Dass der KSV in der aktuellen Spielzeit bei den Gegnern Steinbach, Stuttgart II, Homburg und Offenbach das Aue-stadion nie als Verlierer verlassen hat, ist dabei nicht selbstverständlich. Und daran haben – das betonen Trainer und Spieler immer wieder – die Fans einen großen Anteil.

Fans, die endlich wieder dabei sein dürfen. In der vergangenen Saison, die zum Großteil vor leeren Rängen ausgetragen werden musste, war die Heimstärke der Löwen ein wenig in den Hintergrund gerückt. Von 13 Siegen feierte der KSV sieben zuhause. Sechsmal (bei 15 Niederlagen) ging er als Verlierer vom heimischen Rasen.

Mit den Koblenzern trifft das Team von Damm nun erstmals auf eine Mannschaft, die am Ende nicht unbedingt im oberen Drittel der Tabelle erwartet wird. Doch der Coach sagt: „Ich glaube auch nicht, dass sie im unteren Drittel landen. Sie werden sich im Mittelfeld etablieren.“ In der Vorsaison gab es im Auestadion ein 1:1, auswärts verlor der KSV 0:3. Von den Koblenzer Torschützen von damals ist allein Kapitän Quentin Fouley geblieben. Valdrin Mustafa wechselte zur SV Elversberg, Marius Köhl zu Drittligist Saarbrücken, Ahmet Sagan in die erste türkische Liga zu Menemenspor. Zusammengefasst: Bei den Rheinland-Pfälzern gab es einen größeren Umbruch.

Damm schätzt den morgigen Gegner dennoch als „sehr unangenehme Mannschaft“ ein und erwartet ein zweikampfbetontes Spiel, in dem es viel um die zweiten Bälle gehen werde. Eine Alternative im Kampf um diese kann Alexander Mißbach sein. Der Abwehrspieler steht nach Problemen mit dem Mittelfuß wieder zur Verfügung. Weiterhin fehlen werden Steven Rakk, Tim Brandner, Kevin Nennhuber und Leonardo Zornio, auf deren Rückkehr Damm aber im Oktober hofft.

Zurück ist übrigens auch Mike Feigenspan. Seit Dienstag trainiert der 26-Jährige wieder beim KSV mit, nachdem er ein zweiwöchiges Probetraining bei Drittligist Waldhof Mannheim absolviert hat. Mit welchem Ergebnis? Das ist offen, eine Entscheidung steht aus. (Maximilian Bülau)

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