Müller operiert

Zurück zur Normalität? - KSV gastiert am Samstag in Kaiserslautern

Sven Hoffmeister
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Die nächste schwere Aufgabe wartet: Trainer Sven Hoffmeister ist mit dem KSV am Samstag zu Gast in Kaiserslautern.

Kassel. Ein solches Spiel aus den Köpfen zu bekommen, das dauert. „Am Sonntag war es ganz ganz schlimm, dann hast du das erst richtig realisiert. Und selbst bis Mittwoch ging uns noch vieles durch den Kopf“, sagte KSV-Trainer Sven Hoffmeister.

Das 3:3 in der Regionalliga gegen Neckarelz, als die Löwen eine 3:1-Führung in doppelter Überzahl verspielten, lässt sich nicht so einfach wegstecken. Vielleicht kommt da das Auswärtsspiel am Samstag (14 Uhr) bei der Reserve des 1. FC Kaiserslautern gerade recht.

Aber erstmal war Frustbewältigung angesagt. Immer und immer wieder schauten sie sich das Video vom vergangenen Samstag an. Die Zeit zwischen der 78. und 80. Minute, als alles schieflief. Als zwei Gegentore eine bis dahin ordentliche und engagierte Leistung zerstörten. „Das waren zwei gravierende taktische Fehler, die uns hoffentlich nie wieder passieren. Die betroffenen Spieler wissen das. Sie standen nicht dort, wo sie stehen sollten“, erklärt Hoffmeister.

Aber was kann man aus einem solchen Spiel Positives ziehen? Sicher die ersten 75 Minuten, auch wenn der KSV in Überzahl gespielt hat. Nach dem peinlichen Ende sind nämlich die guten Leistungen von Marco Dawid (ein Tor und eine Vorlage) sowie Maximilian Sauer völlig untergegangen. „Von der Balleroberung bis hin zum Pass in die Spitze waren wir sehr zufrieden. Die Mannschaft hat über weite Strecken das umgesetzt, was wir gefordert haben“, so Hoffmeister.

Stefan Müller

In Kaiserslautern erwarte er von der taktischen Ausgangslage ein ähnliches Spiel wie gegen Neckarelz. „Auch sie werden uns Räume bieten, die wir dann ausnutzen müssen. Daran haben wir im Training gearbeitet“, erklärt der KSV-Trainer. Besonders vor zwei Ex-Löwen sollte er sein Team warnen. Mario Pokar, der bereits neunmal traf, und Ricky Pinheiro (zwei Tore) zählen bei den Pfälzern zu den vier Spielern, die die meisten Saisonpartien bestritten (16).

Bei den Löwen gibt es neben den Langzeitverletzten Ingmar Merle, Enrico Gaede und Christian Henel eine weitere Hiobsbotschaft. Innenverteidiger Stefan Müller wurde unter der Woche am Meniskus operiert und wird wohl sechs Wochen ausfallen. Auch Gabriel Gallus (Hand-OP) muss bis zur Winterpause passen. Die Einsätze von Bobo Mayer und Sebastian Schmeer sind fraglich.

Von Torsten Kohlhaase

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