Samstag ab 14 Uhr im Auestadion, Saglik zurück

KSV Hessen gegen Homburg: Zwei Trainer, zwei Stürmer

Mahir Saglik
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Wieder dabei: Mahir Saglik.

Morgen stehen sich im Auestadion zwei Trainer gegenüber, die sich bestens kennen – noch aus anderen Abhängigkeitsverhältnissen.

Kassel – Als Homburgs Matthias Mink zwei Jahre den Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel (2014 - 2016) trainierte, war Tobias Damm sein Spieler. „In der ersten Zeit habe ich unter ihm zwischen Bank und Startelf gependelt, bis ich mich dann durchgesetzt habe“, erinnert sich Damm, der nun Trainer der Löwen ist. Mit Homburg ist ab morgen ab 14 Uhr ein Team zu Gast, das Damm am Ende unter den ersten Fünf der Liga erwartet. Ein Überblick:

Die Trainer

Weil Homburgs Spielplan so konzipiert ist, dass die Saarländer fast immer gegen den vorherigen KSV-Gegner spielen, haben Damm und Mink vor Kurzem telefoniert. „Wir hatten vorher seit Längerem keinen Kontakt mehr“, erzählt der KSV-Trainer. „Gegen Schott Mainz war auch ein Scout der Homburger da. Aber wir haben trotzdem hinterher telefoniert. Jeder kennt das Ergebnis. Jetzt ruft er mich nicht mehr an“, sagt Damm und lacht. Der KSV hatte gegen Schott Mainz 2:1 gewonnen, Homburg beim 0:3 wenige Tage später die bislang einzigen Punkte liegengelassen.

Die Stürmer

Damm war früher selbst Stürmer. Zuletzt fehlten ihm aber seine besten Angreifer. Und das machte sich im Heimspiel gegen Pirmasens auch bemerkbar. „Ja, klar. Die Zwei haben gefehlt. Oder zumindest einer der Beiden“, sagt der Trainer. Und meint damit Mahir Saglik und Sebastian Schmeer. Beide fielen verletzt aus. Saglik wegen einer Zerrung, Schmeer wegen eines Muskelfaserrisses.

„Uns hat es in zweiten Hälfte an entscheidenden Szenen gemangelt“, ergänzt Damm. „Mahir ist ein Kreativspieler, Basti eine wichtige Anspielstation im Angriffszentrum.“ Auf Schmeer muss der Coach auch weiterhin verzichten, Saglik ist morgen gegen Homburg aber wieder einsatzbereit. „Bei ihm sieht es gut aus, er hat schon Teile des Trainings mitgemacht“, sagt der KSV-Coach.

Die Serie

Bislang hat Damm als Trainer des KSV ja immer noch kein Spiel verloren. Doch nun stehen die beiden schweren Aufgaben gegen Homburg und Elversberg an. Angst, dass die erste Niederlage kommen könnte? „Gedanken darüber mache ich mir gar nicht. Es wird der Zeitpunkt kommen, an dem wir auch mal ein, zwei Spiele verlieren werden“, sagt der 36-Jährige. „Ich sage den Jungs immer, dass sie sich keinen Druck machen sollen. Wir sind Aufsteiger. Wir wollen unseren Fußball auf den Platz bringen. Wir können es jedem Gegner schwer machen, wenn wir das hinbekommen.“

Die Pandemie

Nachdem mittlerweile bei drei Teams – Koblenz, Gießen und Bahlingen – Coronafälle nachgewiesen wurden, ist die Lage angespannt. „Ich habe damit von Anfang an gerechnet. Das kann auch uns treffen. Dass sich immer alle Teams testen lassen, ist aber aus Kostengründen nicht möglich“, sagt Damm.

Die Auslosung

Der erste Gegner der Löwen im Hessenpokal steht fest. Die Partie beim Verbandsligisten FSG Gudensberg sollte eigentlich am 30. September stattfinden. Weil der KSV am 29. September aber in Elversberg spielt, wurde die Begegnung auf den 6. Oktober verlegt (19 Uhr). (Maximilian Bülau)

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