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FC Barcelona kassiert frisches Geld für Lewandowski - Folgt Transfer bald?

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Lewandowski möchte unbedingt zum FC Barcelona wechseln und der Club möchte den Spieler verpflichten. Rechteverkäufe könnten dem Verein das nötige Geld einbringen.

München – Der FC Bayern München fordert für Robert Lewandowski zwischen 40 und 50 Millionen Euro Ablöse. Eine Summe dieser Größenordnung kann der von Lewandowski bevorzugte FC Barcelona eigentlich nicht bezahlen, da sich die Katalanen in einer finanziellen Notlage befinden. Auf einer Mitgliederversammlung wurden nun Quellen gebilligt, um an frisches Geld zu kommen.

Die Mitglieder stimmten dem Verkauf einer Beteiligung von 49,9 Prozent an der Barca Licensing and Merchandising zu. Das soll 200 bis 300 Millionen Euro einbringen. In einem zweiten Deal möchte der FC Barcelona maximal 25 Prozent der TV-Rechte abtreten. Dies soll auf höchstens 25 Jahre befristet sein. Das soll weitere 500 bis 550 Millionen Euro einbringen. Diese Maßnahmen wurden auf einer fast vierstündigen Mitgliederversammlung beschlossen, auf der es heiße Debatten gegeben hatte.

Der Wechsel von Bayerns Lewandowski zum FC Barcelona könnte näher rücken.
Der Wechsel von Bayerns Lewandowski zum FC Barcelona könnte näher rücken. © Frank Hoermann/Sven Simon/imago

FC Bayern München: Mit neuen Geld könnte Barcelona Lewandowski finanzieren

Um die prekäre Situation zu verdeutlichen und die Mitglieder von den Deals zu überzeugen, bemühte Präsident Joan Laporta im Vorfeld eine Metapher. „Barça war tot. Nun sind wir auf der Intensivstation. Wenn diese Maßnahmen gebilligt werden, werden wir aus dem Krankenhaus entlassen.“ Die Schulden des Traditionsvereins belaufen sich laut dpa auf 1,35 Milliarden Euro.

Das frische Geld könnte sofort in einen Lewandowski-Transfer investiert werden. Dennoch möchten die Spanier in Zukunft sparsamer wirtschaften. Die aktuellen Gehaltskosten von jährlich 560 Millionen Euro sollen auf 400 gekürzt werden. Der Pole Lewandowski soll die Katalanen jedoch zurück an die europäische Spitze führen. Daher ist Barca bereit, für den Wunschspieler etwas mehr zu zahlen. Sollte bei den Bayern ein Angebot im Bereich der 50-Millionen-Euro-Marke eingehen, würden die Verantwortlichen möglicherweise von ihrem kategorischen Nein abrücken, was einen Verkauf angeht.

„Wir haben ein Formel-1-Auto ohne Benzin und mit Kolbenfresser geerbt“, brachte Laporta bei der Mitgliederversammlung einen weiteren Vergleich. „Wenn wir die Hebel betätigen dürfen, würde das Auto zum Tunen in die Box kommen und wir könnten es an den Start bringen, um dann um den Sieg mitfahren zu können.“ Bei Lewandowski sind sie spätestens jetzt in der „Pole-Position“. (Jan Oeftger)

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