Grund für positiven Test wohl gefunden

Milde Strafe für Sohn von Rudi Völler nach Dopingvergehen

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Verpasst wohl kein Spiel: Marco Völler kann seine Dopingsperre im Sommer absitzen.

Der Deutsche Basketball Bund lässt Gnade walten: Marco Völler wird nach einem positiven Dopingtest nur für drei Monate gesperrt. Damit verpasst der Sohn von Rudi Völler kein Ligaspiel.

Düsseldorf - Marco Völler, Sohn von Fußball-Weltmeister Rudi Völler, ist nach einem positiven Dopingtest in der Basketball Bundesliga (BBL) für drei Monate gesperrt worden. Das entschied die Anti-Doping-Kommission des Deutschen Basketball Bundes (DBB) nach einer Anhörung am Donnerstagabend. Dies bestätigte Jochen Böhmcker, Anti-Doping-Beauftragter des DBB, dem Gießener Anzeiger und sprach von einem "sehr milden Urteil".

Die Anti-Doping-Kommission des DBB hatte den 28 Jahre alten Power Forward der Giessen 46ers nach einer Anhörung vom 1. Juni bis zum 31. August aus dem Verkehr gezogen, zu Beginn der neuen Saison wäre Völler wieder spielberechtigt.

Nahrungsergänzungsmittel soll Grund gewesen sein

Die gleiche Strafe erhielt Völlers Teamkollege Cameron Wells (USA/28). Beide Spieler waren im Februar positiv getestet worden. Grund dafür soll ein verunreinigtes Nahrungsergänzungsmittel in Getränke-Ampullen gewesen sein. Die Profis und die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) können Berufung gegen das Urteil einlegen.

Völler spielt seit dem vergangenen Sommer in Gießen, der gebürtige Offenbacher war von Zweitligist Rockets Gotha zu den Mittelhessen gewechselt. Für die 46ers, die als Tabellenneunter knapp den Einzug in die Play-offs verpasst hatten, absolvierte Völler 32 Saisonspiele, 15-mal gehörte er zur Startformation. Im Schnitt kam der 1,99 m große Flügelspieler auf 3,2 Punkte und 1,7 Rebounds.

sid

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