Doping-Verdacht

Medien: Shorttrack-Olympiasieger Ahn darf nicht in Pyeongchang starten

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Wiktor Ahn darf offenbar nicht an den Olympischen Spielen in Südkorea teilnehmen.

Der sechsmalige Shorttrack-Olympiasieger Wiktor Ahn aus Russland darf offenbar nicht bei den Winterspielen in seinem Geburtsland Südkorea an den Start gehen.

Pyeongchang - Russische Medien berichteten am Montag, Ahn sei von der Kandidatenliste für einen Start unter neutraler Flagge gestrichen worden, weil der Shorttrack-Star in das Staatsdoping verwickelt gewesen sei. 

Auch Ahns Teamkollegen Denis Airapetjan und Wladimir Grigorjew seien von den Spielen ausgeschlossen, meldete die Nachrichtenagentur TASS. Der in Seoul geborene Ahn hatte im Jahre 2011 die russische Staatsbürgerschaft erhalten und gewann bei den Winterspielen 2014 in Sotschi dreimal Gold und einmal Bronze. Gleiches war ihm acht Jahre zuvor unter südkoreanischer Flagge unter seinem Geburtsnamen Ahn Hyun-Soo in Turin gelungen. Ein Sprecher teilte auf SID-Anfrage mit, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) im Zusammenhang mit den Einladungen an russische Sportler keine Namen kommentieren werde. 

Eine IOC-Kommission hatte am Freitag mitgeteilt, dass die Liste von möglichen russischen Startern von 500 auf 389 "saubere" Kandidaten reduziert worden sei. Russlands Vizepremier Witali Mutko sagte am Samstag, er rechne mit der Teilnahme von rund 200 russischen Athleten in Pyeongchang.

Anfang Dezember hatte das IOC das russische Olympische Komitee wegen systematischen Dopings von den Winterspielen ausgeschlossen, sauberen russischen Sportlern unter bestimmten Bedingungen aber einen Start unter olympischer Flagge und Hymne in Aussicht gestellt.

SID

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