HNA-Fitnessaktion

Plantschen nach der Planke: 06:30-Spezial im Freibad Wilhelmshöhe

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Pilates am Wasser: Zum ersten Mal findet das 06:30-Spezial im Freibad Wilhelmshöhe statt und zum ersten Mal können die Teilnehmer Pilates ausprobieren. 

Kassel. Mehr als 200 Menschen schwitzen bei Fitness und Pilates, um sich dann im Freibad Wilhelmshöhe abzukühlen. 

Das kühle Wasser lockt. Gern möchte man einfach wie die anderen Besucher des Freibads Wilhelmshöhe darin abtauchen. Aber die Teilnehmer des 06:30-Spezials, unterstützt von den Städtischen Werken, sind an diesem sonnigen Morgen nicht gekommen, um einfach nur im Wasser zu plantschen. Sie wollen Sport machen, schwitzen, fit bleiben und vor allem Spaß an der Bewegung haben.

Also wird das Badetuch zunächst noch für Fitnessübungen gebraucht. 06:30-Mitinitiator Sascha Seifert führt durch ein halbstündiges Tabatatraining. Fünf Übungen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden bringen den Schweiß zum Laufen. 

Intensiv und anstrengend soll das Training werden

Ein Training, das sich auch Bäderleiter Jens Herbst nicht entgehen lässt. Und die Kasselerin Evelyn Wilhelm drückt ihre Freude an Bewegung so aus: „Ich brauche das einfach: Sport gehört für mich immer dazu.“ Deswegen macht sie auch unter der Woche regelmäßig bei der Fitnessaktion mit.

Intensiv und anstrengend soll das Training werden. Und damit verspricht Seifert nicht zu viel. Übungen wie Burpees, High Knees, Planks und Situps bringen die mehr als 200 Sportbegeisterten auf Touren. Von den Beinen über den Bauch bis zu den Schultern – jeder Muskel brennt. Von Schmerz ist aber nicht die Rede: „Schmerz ist nur Schwäche, die den Körper verlässt“, ruft Seifert.

Es wird wärmer. Weg mit der Sportkleidung, die ersten Teilnehmer machen in Badehose und Bikini weiter. „Ihr verdient euch gerade das kühle Bad“, motiviert Seifert die Sportler. Das muss aber noch warten. Gleich im Anschluss folgt die nächste Premiere: Zum ersten Mal gibt es Pilates bei 06:30. 

Mit Fit+Fun-Trainerin Sabine Reinelt-Dudek wird jetzt vor allem das sogenannte Power House, also die Becken-, Bauch- und Rückenmuskeln, herausgefordert. „Man nennt meine Pilatesstunde auch Muskel-Erlebnis-Kurs“, sagt Reinelt-Dudek. Und die erlebt man tatsächlich. Vor allem die Bauchmuskeln bleiben bei jeder Übung, die fließend zur nächsten übergeht, angespannt. Gut fühlt sich das an.

Zum Schluss noch eine schwere Position: Swimming heißt die Übung, die liegend auf dem Bauch ausgeführt wird und schön durch den gesamten Rücken zieht. „Die bereitet euch vor“, sagt Reinelt-Dudek. Denn jetzt steht dem richtigen Schwimmen und Plantschen im Wasser nichts mehr im Weg.

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