Lehre aus Rosberg-Abschied

Mercedes bei Cockpit-Besetzung mit Plan B für die Zukunft

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Mercedes-Teamchef Toto Wolff will sich nicht wieder von dem vorzeitigen Abschied eines Fahrers überraschen lassen. Foto: Jens Büttner

Spa-Francorchamps (dpa) - Als Lehre aus dem überraschenden Rücktritt von Nico Rosberg nach seinem WM-Titel trotz eines noch laufenden Vertrags bereitet sich der deutsche Formel-1-Rennstall Mercedes in Fahrerfragen auf alle Eventualitäten vor.

"Es gibt sicherlich in der Formel 1 eine Komponente, dass Du eine Alternativ-Lösung parat haben musst, einen Plan B", sagte Teamchef Toto Wolff autosport.com vor dem Großen Preis von Belgien an diesem Wochenende in Spa-Francorchamps. "Selbst ein Vertrag bedeutet nicht, dass es auch so kommt."

Für seine beiden Fahrer trifft das derzeit nach dieser Saison ohnehin bisher nur auf einen zu: Der Kontrakt von Dreifach-Weltmeister Lewis Hamilton läuft noch bis Ende 2018. Der von Valtteri Bottas endet nach dieser Saison, er war als Nachfolger Rosbergs zunächst nur mit einem Einjahresvertrag bedacht worden. "Es gibt bei mir noch keine Neuigkeiten", sagte der Finne bei der offiziellen Pressekonferenz zum zwölften Saisonrennen.

Spannend wird es vor allem im nächsten und auch im übernächsten Jahr. Denn auch Ferrari-Star und WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel hat noch immer keinen neuen Vertrag bei der Scuderia unterschrieben. Die Fahrer dürften sich auch alle Optionen offen halten und auf eher kurzfristigere Verträge setzen. Dass Mercedes neben Ferrari die besten Optionen auf dem Fahrermarkt sind, ist unbestritten.

"Es gibt sicher eine Handvoll fähiger Fahrer, die in einem Mercedes ihre Leistung bringen könnten. Man muss alle Szenarien durchspielen", sagte Wolff.

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